Hurra, die Nachmittagsbetreuung ist da!

Ernst-Reuter-Schule freut sich ber die Untersttzung des neuen Angebotes durch den KreisVon MATHIAS SIMONNeu-Eichenberg. Die ersten drei Mo

Ernst-Reuter-Schule freut sich ber die Untersttzung des neuen Angebotes durch den Kreis

Von MATHIAS SIMON

Neu-Eichenberg.Die ersten drei Monate sei sie gut angenommen worden, die neue Nachmittagsbetreuung an der Ernst-Reuter-Schule in Neu-Eichenberg, verrt Brgermeister Wolfgang Fischer. Die gab es bislang nur im Kindergarten der Gemeinde die Schlerinnen und Schler wurden in der Vergangenheit mit dem Bus dorthin gefahren. Das ist seit Beginn des neuen Schuljahres vorbei, denn die Ernst-Reuter-Schule hat ihr Angebot erweitern knnen.

Bis zu drei Stunden lnger passen nun zwei Erzieherinnen nach dem Unterricht auf bis zu 20 junge Schler auf insgesamt 28 Kinder sind momentan fr dieses Betreuungsangebot angemeldet worden, die Gruppenstrke schwankt von Tag zu Tag, je nach Bedarf der Familien. Das sind in etwa ein Drittel der Ernst-Reuter-Schler. Tendenz steigend, denn wie die Gruppenleiterin Jana Drebing erklrt, seien immer mehr Eltern wegen ihrer Berufsttigkeit auf solche Betreuungsangebote angewiesen. Gleich nach den Hausaufgaben und dem Mittagessen knnen sie sich in der Turnhalle, auf dem Sportplatz, der Medienecke, der Bibliothek oder dem Werkraum tummeln, Spa haben, die Zeit gemeinsam unter Aufsicht verbringen.

Seit dem neuen Schuljahr kann dieses Betreuungsangebot auch deswegen angeboten werden, weil der Werra-Meiner-Kreis seine Frderung beschlossen hat. Die Schule erhlt pro Betreuungsgruppe mit maximal 20 Kindern 10.000 Euro jhrlich. Dafr mussten allerdings auch Frdervoraussetzungen erfllt werden: Den gleichen Betrag muss die Kommune leisten, zwischen den Eltern und dem Trger des gefrderten Angebots wurden Betreuungsvertrge geschlossen, die einen Elternbeitrag vorsehen. Das Modell soll an gleichen Einrichtungen im Kreis im wahrsten Sinn des Wortes Schule machen, wie Landrat Stefan Reu erklrt. Man wolle mit der Frderung die Standorte der Grunschulen strken, junge Familien damit im Kreis halten, dem demographischen Wandel entgegen wirken.

Rundum versorgt

Damit die Kinder eine groe Auswahl an Beschftigungsmglichkeiten vorfinden, hat der Trger der Ernst-Reuter-Schule in den letzten Jahren vorgesorgt In den zurckliegenden zehn Jahren 1,2 Mio. Euro investiert. Bibliothek und Medienecke wurden erst 2008 eingerichtet, das Angebot damit erweitert (der MARKTSPIEGEL berichtete). Allein 44.000 Euro flossen in die neue Kche, in der Mittags das Essen ausgegeben wird, dass aus der Kindergartenkche kommt.

Das Angebot sei allerdings nicht nur fr Neu-Eichenberger Familien attraktiv, wie Fischer erklrt: Eltern aus benachbarten Orten, die berlegen ihr Kinder zuerst in unserem Kindergarten und dann in der Grundschule anzumelden, knnen das gerne tun. Das hat den positiven Effekt, dass die Kinder die ersten Jahre gemeinsam aufwachsen knnen und sich untereinander gut kennen.

Interesse an einer Betreuung in der Ferienzeit sei seitens der Eltern definitiv vorhanden, allerdings mssten die sich dafr auch engagieren, die Erzieherinnen brauchen ja auch irgendwann mal Urlaub, erklrt er. Denkbar wre ein Betreuungskonzept gemeinsam mit den Eltern zu entwickeln. Wir stehen ja noch am Anfang, aber bisher ist das Ganze gut angelaufen, zieht Fischer ein erstes Fazit.

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