"Ist der See noch zu retten?"

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Der Eschweger Werratalsee ist wegen seines Blaualgenaufkommens schon lange im Gespraech. Jetzt ist er Thema der Informations- und Diskussionsveranstaltung von SPD und Gruenen, die am Montag im Eschweger E-Werk stattfinden wird. Foto: Archiv

SPD und Grüne laden am Montag, 19.30 Uhr, zur Infoveranstaltung zum Thema Werratalsee einEschwege. Seit mehreren Jahren weist ein starker sommerliche

SPD und Grüne laden am Montag, 19.30 Uhr, zur Infoveranstaltung zum Thema Werratalsee ein

Eschwege. Seit mehreren Jahren weist ein starker sommerlicher Wasserpflanzenaufwuchs im Werratalsee darauf hin, dass das ökologische Gleichgewicht des Sees am Kippen ist. Im August des Jahres drohte erstmals ein Badeverbot. Der Grund: giftige Blaualgen. Sowohl für die Naherholungssuchenden zwischen Werra, Eichsfeld und Meißener als auch für den Tourismus im Kreis spielt der Werratalsee eine wichtige Rolle. Wie geht es nun weiter? Muss man künftig in jedem Sommer damit rechnen, zeitweise nicht baden zu dürfen?

Auf der Basis des vorhandenen Gutachtens sollen die ökologischen Probleme des Werratalsees beleuchtet werden. Am Ende steht die Frage, welche kurzfristigen, mittel - und langfristigen Maßnahmen können dazu dienen, die Ökologie und damit auch den Erholungswert des Werratalsees nachhaltig zu sichern. Dabei ist vor allem von großer Bedeutung, frühzeitig die Nutzer sowie Betroffene und Anrainer wie bespielsweise die Sportvereine, Landwirte und Angler in die Gespräche einzubeziehen.

Als Diskussionspartner stehen am 1. Oktober zu Verfügung: Prof. Dr. Braukmann – Gewässerökologe – sowie Vertreter des Kreisbauernverbandes, der Hessischen Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz und des BUND.

Es handelt sich um eine öffentliche Veranstaltung, alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

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