Jugendliche stellen Ergebnisse des Projektes „Landei 2020" vor

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Was wünschen sich Jugendliche und junge Erwachsene, damit sie im Kreis ihren Lebensmittelpunkt behalten können, das war die Frage, mit der sich das Projekt Landei 2020 ein Jahr lang beschäftigt hat. Vergangene Woche wurden die Ergebnisse diskutiert.

In dem Projekt ging es darum, was sich Jugendliche wünschen, um auch in Zukunft in der Region zu bleiben. Etwa 1.000 junge Menschen haben sich eingebracht.

Werra-Meißner. „Für mich ist das Wichtigste, dass man gehört wird, dass uns Bürgermeister, der Landrat, das staatliche Schulamt zugehört haben, dass wir Ernst genommen wurden“, sagte Caroline Heckmann, als sie danach befragt wurde, was ihr an der Arbeit am Projekt Landei 2020 als wichtigste Erfahrung in Erinnerung bleiben wird. Sie ist eine von rund 1.000 jungen Mitbürgern im Alter von 14 bis 27 Jahren des Werra-Meißner-Kreises, die im Projekt im vergangenen Jahr zusammen gearbeitet haben. In der vergangenen Woche stellte sie mit 13 anderen jungen Menschen die Ergebnisse dem Landrat Stefan Reuß, den Bürgermeistern Thomas Eckhardt (Sontra), Friedel Lenze (Berkatal), Alexander Heppe (Eschwege) und Finn Thomsen (Großalmerode), Vertretern der Verwaltung des Kreises und anderen Entscheidungsträgern im E-Werk in Eschwege vor.

Es ging in dem Prozess darum herauszufinden, was junge Menschen brauchen, damit sie im Landkreis langfristig leben und bleiben wollen. Die zwei Kernforderung der jungen Erwachsenen sind: Die Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs in Kombination mit einer Erweiterung der Gültigkeit des Hessentickets und der Aufbau einer Werra-Meißner-App, in der alle für die Zielgruppe wichtigen Informationen gebündelt werden können. „Wir geben die Ergebnisse weiter und werden die Themen, die die meisten interessiert haben, in den Masterplan Jugend einarbeiten. Ich danke den jungen Erwachsenen, die mitgemacht haben für die Impulse, wir werden sie weiter verfolgen“, versprach Landrat Stefan Reuß.

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