Kaffee: Das Lieblingsgetränk der Deutschen

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Egal ob Filter oder Pad, ob Zuhause oder im Büro: Der Kaffee ist das Lieblingsgetränk der Deutschen.

Heute ist der „Tag des Kaffees". 2018 tranken die Deutschen pro Kopf im Durchschnitt 164 Liter, mehr als Wasser oder Bier.

Region - Im tropischen Afrika entstand die Pflanzengattung Coffea, heute ist der Kaffee in der ganzen Welt Zuhause. Vor allem Deutschland ist zu einem wahren Kaffeeland geworden. Bereits um das Jahr 1850 ist der Kaffee endgültig zum Volksgetränk geworden. Heute ist er sogar das Lieblingsgetränk der Deutschen. Nach Informationen des Deutschen Kaffeeverbandes, der in diesem Jahr zum 14. Mal den „Tag des Kaffees“ feiert, tranken die Deutschen im Durchschnitt 164 Liter im Jahr 2018 - mehr als Wasser oder Bier. 73,3 Prozent der Deutschen trinken ihren Kaffee zuhause, hier schmeckt er ihnen auch am Besten. Jedes vierte Getränk wird außer Haus getrunken, meistens am Arbeitsplatz. Dabei werden 1,8 unterschiedliche Kaffeezubereitungssysteme verwendet. Am beliebtesten ist Filterkaffee, gefolgt von der Kaffeepadmaschine und dem Kaffeevollautomaten.

Aber egal, wo und wann der Kaffee getrunken wird, die Zubereitung wird von vielen als Ausdruck des persönlichen Lebensstils betrachtet. Und der Konsum längst nicht mehr als gesundheitlich gefährdend angesehen. Lange galt, dass Erkrankungen von Herz und Kreislauf auf den Kaffeekonsum zurückzuführen sind. Neue wissenschaftliche Studien belegen, dass das Trinken von Kaffee keine langfristigen negativen Auswirkungen auf das Herz-Kreislauf-System hat. Klar ist, Kaffee steigert die Wachheit, verbessert die Lungenfunktion für einen kurzen Zeitraum, vermindert das Risiko für erhöhte Leberwerte, kann vor Entstehung eines Typ-2-Diabetes schützen und leistet bei leichten Kopfschmerzen Abhilfe.

Das liegt vor allem am Koffein, dem wohl bekanntesten Inhaltsstoff des Heißgetränkes. Koffein erhöht die Aufmerksamkeit und Konzentrationsfähigkeit, verbessert das Kurzzeitgedächtnis, wirkt aufmunternd und erhöht die physische Leistungsfähigkeit. Die anregende Wirkung setzt ungefähr nach 20 Minuten ein, nach etwa zwei Stunden baut sich das Koffein nach und nach ab. Nicht alle Kaffeetrinker wollen oder vertragen die anregende Wirkung, für sie gibt es entkoffeinierten Kaffee.

Laut der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA), ist eine Einzeldosis von bis zu 200 Milligramm Koffein und eine über den Tag verteilte Aufnahme von 400 Milligramm für gesunde Erwachsene unbedenklich. Eine Tasse Filterkaffee enthält zwischen 50 und 100 Milligramm Koffein. Zum Vergleich: 100 Gramm Halbbitterschokolade enthalten etwa 75 Milligramm Koffein.

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