„Kalirevier Werra und Neuhof gesichert“

Die IG BCE* begrt unter dem Strich die Empfehlung des Runden Tisch Werra Wir haben Verstndnis fr

Die IG BCE* begrt unter dem Strich die Empfehlung des Runden Tisch Werra Wir haben Verstndnis fr K+S

PRESSEMITTEILUNG

Runder Tisch beschliet Empfehlung

Arbeitspltze im Kalirevier Werra und Neuhof gesichert

Die IG BCE* begrt unter dem Strich die Empfehlung des Runden Tisch Werra (RT). Bezirksleiter Friedrich Nothhelfer (Mitglied des RT) verweist auf Punkt 1 der Empfehlung: Der Runde Tisch empfiehlt alle Manahmen zur nachhaltigen Entsorgung so zu gestalten, dass Arbeitspltze und Produktion dauerhaft gesichert und die Gewsser (Werra, Weser, Grundwasser) bestmglicht entlastet werden.

Damit steht die Arbeitsplatz- und Standortsicherung an oberster Stelle ohne den Umweltschutz auer Acht zu lassen. Durch das Versenkungsverbot im Kalirevier Neuhof und Thringen sowie auslaufende Genehmigungen im hessischen Werrarevier (2011) sehen sich die Kalikumpels in der Standortfrage unter stndigen Druck. Politik und K+S sind gefordert, die Empfehlung umzusetzen und den Standorten eine langfristige Zukunft zu geben. Sie gibt sowohl der Salzwasserfernleitung und der von K+S favorisierten Neuen Integrierte Salzwassersteuerung eine Zukunft (NIS).

Bei allen Vorschlgen bleibt die Gefahr, dass diese aus rechtlichen, technischen, konomischen oder kologischen Grnden scheitern knnten.

Deshalb haben die Politiker und die Arbeitnehmervertreter des Kalirevier am RT zustzlich zum Punkt 1 der Empfehlung eine Protokollnotiz hinzufgen lassen: Sollte die Fortsetzung der Kaliproduktion und deren Arbeitspltze auf dem Spiel stehen, weil die Realisierung der Fernleitung an einem der Kriterien (rechtlich, technisch, konomisch, kologisch) scheitert oder sich verzgert, ohne dass dies dem Unternehmen K+S zuzurechnen ist, halten es die Unterzeichner fr hinnehmbar, aus berwiegenden soziokonomischen Erwgungen die Entsorgung des nach Ausschpfung aller vernnftigerweise machbaren Vermeidungs- und Verwertungsanstrengungen noch verbleibenden Salzabwassers in die Werra im Rahmen des Wasserrechts beizubehalten.

Fr das Nein der K+S am RT hat die IG BCE Verstndnis: Stehen nicht nur die Ergebnisse der Machbarkeitsstudien fr die Salzwasserfernleitung und NIS bis zum Ende des Jahres 2010 noch aus, so mssen sich auch die Aufsichtsrte mit der Frage aus der Empfehlung des RT resultierenden Investitionen beschftigen, sagte Friedrich Nothhelfer.

* Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie

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