Der Kampf um die Fachkräfte beginnt

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Bad-Sooden-Allendorf. Rekordveranstaltung von ,Impulse': Über 300 Gäste aus Wirtschaft und öffentlichen Leben diskutieren über die Zukunft der Region

Werra-Meißner/Bad-Sooden-Allendorf. ,Zeit für Impulse' nahmen sich gestern Abend über 300 Gäste, um im EKKO's Hotel Bad Sooden-Allendorf mit hochkarätigen Fachleuten aus der heimischen Wirtschaft ins Gespräch zu kommen. Bereits zum 5. Mal veranstaltete das Autohaus Stöber gemeinsam mit der VR Bank Werra-Meißner das Event ,Moment mal - Zeit für Impulse', ein Diskussionsforum für brennende Themen der Region.

 "Mehrere Jäger kriegen den Hirsch, der Einzelne vielleicht nur einen Hasen"

Miteinander ins Gespräch kamen die Teilnehmer bereits am frühen Abend bei kleinen Snacks und Cocktails auf der Terrasse des EKKO's. Trotz des milden Sommerwetters gelang es Andrea Stöber (Autohaus) und Uwe Linnenkohl (VR-Bank) dennoch, ins Haus zu bitten. Beim Thema ,Mut zum Führen mit Profil und Marke' wurde schnell das Problem des künftigen Fachkräftemangels deutlich. Dr. Kilian Bizer, Professor für Wirtschaftspolitik und Mittelstandsforschung an der Universität Göttingen erläuterte an Hand des Beispiels eines frühzeitlichen Jagdszenarios die Vorteile einer Kooperation: "Mehrere Jäger kriegen den Hirsch, der Einzelne vielleicht nur einen Hasen."

Mit auf dem Podium saßen Kerstin Staudtmeister, Ausbildungsleiterin K&S Kali GmbH; Marc Müller, Präwema Antriebstechnik; der Moderator Claus-Peter Müller von der Grün, Redakteur der Frankfurter Allgemeinen sowie drei Azubis: Anna-Sophie Schröder (Kfz-Mechatronikerin), Tim Naujoks (Technischer Produktdesigner) und Mario Böttner (Bankkaufmann). Die Auszubildenden betonten, dass das Betriebsklima sowie Weiterbildungsmöglichkeiten wichtige Faktoren für eine persönliche Karriere sei.

Die Unternehmer ihrerseits unterstrichen die Wichtigkeit der Ausbildungsmöglichkeiten in der Region, um einem späteren Fachkräftemangel vorzubeugen, der sich gegenwärtig bereits andeute. Hier machte Bizer deutlich, dass Vernetzungsstrategien zwischen Bildungseinrichtungen und Unternehmen umgesetzt werden müssen, damit die hier angesiedelten Firmen der Region zu einer ,Marke' würden, die attraktiv für Nachwuchskräfte sei.

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