"Der Kampf gegen Rechts auf diesem Weg?!"

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Leserbrief zum Artikel "Auf dem rechten Auge blind" im  MARKTSPIEGEL vom 13. Juni.Ist das der Weg der gegangen werden soll im Kampf gegen R

Leserbrief zum Artikel "Auf dem rechten Auge blind" im  MARKTSPIEGEL vom 13. Juni.Ist das der Weg der gegangen werden soll im Kampf gegen Rechtsextremismus?! Diese Frage werfe ich Herrn Dietrich, Herrn Heine und Herrn Freitag entgegen! Ist es in der heutigen Zeit so wichtig für die Parteien dieses Thema in der Öffentlichkeit zu halten das man nach jedem "kleinen Strohhalm" greift um den Bürgern zeigen zu wollen "Wir kämpfen gegen Rechts"?! Kann es nicht sein, dass dies auch anders gehen würde und vor allem auf effektiver? Denn mit diesen Aussagen und diesem Artikel wird wohl keiner der drei Herren etwas gegen Rechtsextremismus tun können. Zum Verständnis: Der Auslöser für diese Äußerungen ist eine E-Mail mit Anlage, die von Otto Baumann innerhalb der SPD-Fraktion versandt wurde! Ist er deswegen in die Rechte Ecke zu stellen?! Sagt das etwas aus über sein Denken?! Ich würde diese beiden Fragen mit "nein" beantworten. Auch genießt Otto Baumann meine volle Loyalität.

Wenn wir anfangen nach solchen geringen Maßstäben, wie eine Anlage zu einer E-Mail, Personen und deren Denkweise einzuschätzen gebe ich den drei Herren eine sehr schwarze Prognose für die Zukunft und den Kampf gegen Rechts! Es ist doch Tatsache, dass die Menschen in der Region/in unserem Lande aktuell mit der Situation des Staates und der auf uns zukommenden Dinge unzufrieden sind. Der Euro ist gefährdet. Salafisten um uns herum, von denen wohl Gefahr für uns ausgeht. Die Bundeswehr wird minimiert etc. etc. Ein jeder Bürger wird schon einmal einen Artikel gelesen haben der kritisch über die Entwicklungen unseres Landes berichtete. Auch wird es einige Bürger geben die über die Entwicklungen in unserem Lande so unzufrieden sind dass sie dies auch äußern, mit anderen darüber diskutieren.

Manche Bürger äußern sich im Freundes- und Familienkreis sicherlich auch mal kritisch über unsere ausländischen Bürger, gerad auch wenn in der Presse zu lesen ist, es fanden wieder Straßenkämpfe in irgendeiner Stadt statt oder ähnliches. Sind diese deswegen rechtsextrem? Bevor man hier über Otto Baumann herzieht und meint das wäre ein Grund den Kampf gegen Rechts zu bestreiten, sollte man die Ursachen erforschen, warum es Bürger gibt – gerad Jugendliche – die sich dem Rechtsextremismus anschließen. Wäre das nicht wichtiger – Ursachenbekämpfung!? Das was ich in den letzten Wochen in der Presse verfolgen musste, betreffend der SPD, Rücktritt von Herrn Tappe und nun von den drei Herren lässt bei mir die Frage aufkommen: Was ist los mit unseren Parteien?! Was kann man glauben?! In der HNA wurde berichtet – so auch zitiert – dass Herr Tappe nicht wegen Otto Baumann zurücktritt. Nun wird es im Marktspiegel genau anders formuliert. Wenn irgendjemand den Kampf gegen Rechts führen will und dazu die Unterstützung bzw. den Zuspruch von Bürgern haben will, sollte er für die Bürger auch glaubwürdig erscheinen und das fehlt mir. Das fehlt mir in jedem der bisher gelesenen Artikel. Denn es geht einzig und allein – so meine Auffassung – darum Otto Baumann ins schlechte Licht zu rücken, der Rechtsextremismus und der Kampf diesen, geht völlig unter!

Katharina Apel,Hundelshausen

Lesen Sie auch den Artikel "Auf dem rechten Auge blind".

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