Oma Klara will’s wissen

Haben sich fuer die heimischen Bundes- und Landtagskandidaten etwas ganz besonderes einfallen lassen und hoffen zudem auf gefuellte Spendenschweine der Politiker: (v.li.) Baerbel Saur-Rost (Gleichstellungsbeauftragte Eschwege), Katja Eggert (Gleichtstellungsbeauftragte  Witzenhausen), Heike Schoeneck (Frauenbeauftragte Gebaeudemanagement des Kreises), Ingeborg Stoehr-Hawel alias Oma Klara, Thekla Rotermund-Capar (Gleichtstellungsbeauftragte Werra-Meissner) und Gabriele Thomas (Frauenbeauftragte Wanfried).	Foto: Winter
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Haben sich fuer die heimischen Bundes- und Landtagskandidaten etwas ganz besonderes einfallen lassen und hoffen zudem auf gefuellte Spendenschweine der Politiker: (v.li.) Baerbel Saur-Rost (Gleichstellungsbeauftragte Eschwege), Katja Eggert (Gleichtstellungsbeauftragte Witzenhausen), Heike Schoeneck (Frauenbeauftragte Gebaeudemanagement des Kreises), Ingeborg Stoehr-Hawel alias Oma Klara, Thekla Rotermund-Capar (Gleichtstellungsbeauftragte Werra-Meissner) und Gabriele Thomas (Frauenbeauftragte Wanfried). Foto: Winter

Eschwege. Für unsere heimischen Bundes- und Landtagskandidaten haben sich die Gleichstellungs- und Frauenbeauftragten vom Kreis, aus Eschwege, Witzen

Eschwege. Für unsere heimischen Bundes- und Landtagskandidaten haben sich die Gleichstellungs- und Frauenbeauftragten vom Kreis, aus Eschwege, Witzenhausen und Wanfried etwas ganz besonderes einfallen lassen.

Quanz, Arnoldt, Erfurth und Co werden bei einer Vorwahl-Veranstaltung am Freitag, 23. August auf Fragen mitten aus dem Leben antworten müssen. Denn eine konstruierte Familie namens Werra-Meißner, wird den Politikern auf den Zahn fühlen, sie mit den unterschiedlichsten Lebenssituationen konfrontieren und klare Antworten einfordern.

Ein "Familienmitglied" ist beispielsweise Ingeborg Stöhr-Hawel. Die Eschweger Rentnerin übernimmt die Rolle der Großmutter Klara in der Familie Werra-Meißner, verfügt über 800 Euro Rente, die für Miete und andere Kosten fast komplett drauf gehen. "Mir bleiben 20 Euro zum Leben", sagt Oma Klara und wolle unter anderem von der regierenden CDU in Person von Lena Arnoldt und eventuell Dirk Landau wissen, warum das so ist. Warum alte Menschen finanziell kaum noch husten können, obwohl sie ein Leben lang malocht hätten.

Neben Oma Klara werden auch die alleinerziehende Tochter Barbara, die Karriere-Tochter Anna-Sophie, deren Mann Hans, der in gehobener Position bei einer Bank arbeitet, Lions-Mitglied und Golfer ist sowie Enkeltochter Hanna, die nach den Ferien auf eine Gesamtschule wechselt und später einmal Tierärztin werden möchte, bohrende Fragen stellen.

"Wir wollen damit ganz speziell auf verschiedenen Lebenssituationen eingehen und erwarten uns Antworten der Politik, die sich genau auf die arme Rentnerin oder die Zukunftschancen der alleinerziehenden Mutter beziehen", so Thekla Rotermund-Capar, Gleichstellungsbeauftragte des Kreises. "Nicht für jeden und jede das Gleiche, sondern für alle das Richtige!" heiße daher auch das Motto der Veranstaltung, deren Schwerpunkt auf der Gleichstellungs- und Familienpolitik liege.

Politiker müssen Spenden sammeln für gute Projekte

An diesem Abend werden von allen anwesenden Politikern auch Spendenschweine an die Vertreter verschiedener Projekte übergeben. "Wir hatten den Politikern bereits Anfang April Spendenschweine mit der Bitte zukommen lassen, während ihres Wahlkampfes Gelder für ein Frauenprojekt ihrer Wahl zu sammeln", so Katja Eggert, Gleichstellungsbeauftragte in Witzenhausen. Unter anderem sei geplant, Senioren, denen die finanziellen Mittel fehlen, zu einer Tagesfahrt an den Edersee einzuladen.

EXTRA INFO

Eschwege. Die Veranstaltung findet am 23. August von 18 bis 21.15 Uhr in den Räumen des Bistros Amelie statt (Hessenring 1, Eschwege). Alle interessierten Bürger sind herzlich eingeladen. Da auch fürs leibliche Wohl bestens gesorgt sein wird mit "kleinen kulinarischen Schweinereien" wird um Anmeldung gebeten beim Gleichstellungsbüro Werra-Meißner, S 05651/3023170 oder thekla.rotermund-capar@ werra-meissner.de

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