Kreishandwerkerschaft zeichnet in Großalmerode die Meister aus

Sie wurden geehrt für 25-jähriges Meisterjubiläum.
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Sie wurden geehrt für 25-jähriges Meisterjubiläum.

Die Kreishandwerkerschaft hat in Großalmerode Meisterbriefe verliehen und langjährige Meister ausgezeichnet.

Großalmerode. Im voll besetzten „Rathaussaal“ mit circa 180 Teilnehmern, waren das Handwerk und geladene Gäste gut vertreten. 13 Jungmeister erhielten im Rathaussaal Großalmerode ihren Meisterbrief. „Wer Meister ist, hat etwas Besonderes erreicht und steht ganz oben“, sagte Kreisbeigeordneter Dr. Rainer Wallmann.

Qualifizierte Facharbeiter werden gebraucht

Mehr denn je würden im Handwerk qualifizierte Fachkräfte gebraucht, die den heutigen Anforderungen an Energieeffizienz und Bauphysik gerecht würden. Er lobte die Imagekampagne des Handwerks und freute sich mit den Betrieben über die gute Auftragslage, von deren Steuereinnahmen auch die öffentliche Hand profitiere. Genauso wie Bürgermeister Finn Thomsen warb Dr. Wallmann bei den Meisterbetrieben dafür, sich auch in der Boomzeit des Handwerks an den Ausschreibungen der öffentlichen Hand zu beteiligen.

Betriebe sollen Selbstbewusstsein entwickeln

Der Präsident der Handwerkskammer Kassel, Heinrich Gringel, lobte die „hervorragende Arbeit“ des Handwerks und forderte die Betriebe zu mehr Selbstbewusstsein auf. Auch Dirk Landau, einer von vier Handwerksmeistern im Hessischen Landtag, betonte, dass das Handwerk auch in Krisenzeiten immer der große Stabilisator gewesen sei. Mit den erstmals seit 2018 gezahlten 1000 Euro Zuschuss für die bestandene Meisterprüfung, sei der erste Schritt getan. Auch die vom Handwerk avisierten 5000 Euro Meisterprämie sollten nach seiner Überzeugung noch nicht das Ende sein.

Betriebsgründungen als Chance

Kreishandwerksmeister Hubertus Erner und sein Stellvertreter Robert Kunz warben für eine Betriebsgründung oder –übernahme und danach für eine Mitgliedschaft in der jeweiligen Innung der Kreishandwerkerschaft, die viele Angebote bereithalte und finanzielle Vorteile bringe. Neben den Jungmeistern wurden auch Altmeister für 25-, 40- oder 50-jähriges Meisterjubiläum ausgezeichnet. Des Weiteren konnten einige Betriebe für ihr 25-jähriges oder 50-jähriges Jubiläum eine Urkunde in Empfang nehmen und durften erfahren, dass dieses etwas ganz „Besonderes“ sei.

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