Kröger hat Spuren in Eschwege hinterlassen

Der Abend der Begegnung war für Bundespolizei-Chef Martin Kröger (Mitte) auch ein Abend des Abschieds. Hierzu kamen neben den vielen Gästen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft auch (v.li.): Nachfolger Matthias Bick, Ehefrau Antje Kröger, Landrat Stefan Reuß und Bürgermeister Alexander Heppe. Foto: Liese
+
Der Abend der Begegnung war für Bundespolizei-Chef Martin Kröger (Mitte) auch ein Abend des Abschieds. Hierzu kamen neben den vielen Gästen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft auch (v.li.): Nachfolger Matthias Bick, Ehefrau Antje Kröger, Landrat Stefan Reuß und Bürgermeister Alexander Heppe. Foto: Liese

Eschwege. Für den Eschweger Bundespolizei-Chef war der Abend der Begegnung auch ein Abend des Abschieds.

Eschwege. Es war sein letzter Abend der Begegnung – zumindest als Bundespolizei-Chef für den Standort in Eschwege. Martin Kröger verlässt zum 1. März die Kreisstadt und kehrt zurück nach Duderstadt, zurück zu seinem "Stern" Antje, die ihn seit 25 Jahren begleitet. "Alles hat seine Zeit, und ich gehe mit einem lachenden Auge, weil ich jetzt weiß, dass ich hier immer wieder gerne gesehen werde", so Kröger, der gemeinsam mit den Gästen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zurückblickte auf fünfeinhalb Jahre. "Ich habe die 2.099 Tage sehr genossen, und ich war gerne Dienststellenleiter", so der Bundespolizei-Chef, unter dem insgesamt 1.400 Menschen ausgebildet wurden. Es gab 46 neue Beamte, 101 Beförderungen und 39 Verabschiedungen. "Auf die 26 Einstellungen bin ich besonders stolz. Denn junge Menschen haben so eine neue Zukunft in Eschwege gefunden", so Kröger weiter, der so Bürgermeister Alexander Heppe neue Bürger für die Kreisstadt bescheerte. Heppe selbst freute sich für den Bundespolizei-Chef, dass er nun wieder in der Nähe seiner Familie arbeiten kann. Trotzdem lässt er seinen neu gewonnen Freund nicht nur mit einem lachenden Auge gehen. "Du hast Spuren hier in der Stadt hinterlassen. Du hast das Motto "Wir sind Eschwege" gelebt und umgesetzt. Mit dir verliert Eschwege verliert mit dir einen verdienten Dietemann", merkte Heppe anerkennend an.

Und auch Landrat Stefan Reuß lobte die Zusammenarbeit mit Martin Kröger. "Sie haben Eschwege und dem Werra-Meißner-Kreis ein neues Gesicht gegeben", so Reuß, der dem Bundespolizei-Chef als Präsent eine absolute Neuheit überreichte: Die Briefmarke zum 40-jährigen Jubiläum des Werra-Meißner-Kreises.

Doch nicht nur für Kröger heißt es ab März, neue Wege zu gehen. Auch für Nachfolger Matthias Bick aus Bebra beginnt ein neuer Lebenabschnitt. Er wird, wie er sagt, ein Schiff übernehmen, das unter vollen Segeln fährt. Die vielen Kooperationen, die Kröger im Laufe der Jahre auf- und ausgebaut hat, wird auch der neue Eschweger Bundespolizei-Chef weiterführen.

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

Eschwege bekommt Badespaß mit See im See

Die Tauchplane am Eschweger Ufer des Werratalsees wird derzeit installiert.
Eschwege bekommt Badespaß mit See im See

Das Auto als Waffe: Versuchter Totschlag in Hessisch Lichtenau?

Es wird ermittelt. weil in Streit zwischen zwei Männern so weit eskalierte, dass ein 30-Jähriger mit dem Auto angefahren wurde.
Das Auto als Waffe: Versuchter Totschlag in Hessisch Lichtenau?

Autofahrer fährt 13-jährigen Fahrradfahrer in Eschwege an und flüchtet

Gestern Abend wurde ein Junge in der Dünzebacher Straße von einem roten Golf oder Polo angefahren, die Polizei sucht Zeugen.
Autofahrer fährt 13-jährigen Fahrradfahrer in Eschwege an und flüchtet

Drei Einbrüche in Bad Sooden-Allendorf in einer Nacht

Ein Kindergarten, eine Lackiererei und das Sportinternat waren Ziele von Einbrechern.
Drei Einbrüche in Bad Sooden-Allendorf in einer Nacht

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.