,Kultur macht Schule’

Von SONJA LIESE Eschwege. Sieht man sich die Schlerzahlen von heute und die in 2014/2015 an, so kann man als Brger im Werra-Meiner-

Von SONJA LIESE

Eschwege. Sieht man sich die Schlerzahlen von heute und die in 2014/2015 an, so kann man als Brger im Werra-Meiner-Kreis nur noch die Hnde vor die Augen halten und hoffen, dass irgendwann berhaupt noch Kinder und Jugendliche hier leben. Aber wir knnen die Augen nicht verschlieen, so Landrat Stefan Reu anlsslich des dritten Treffens der Kulturveranstalter im Werra-Meiner-Kreis, die sich an diesem Tage mit dem Thema ,Kultur und Schule auseinandersetzten.

Dramatische Entwicklung der Schlerzahlen

Denn die dramatische Entwicklung der Schlerzahlen innerhalb von insgesamt elf Jahren wird sich die Zahl der Erstklssler beispielsweise bis zum Schuljahr 2014/2015 von 1.300 auf nur 650 Schler reduzieren ist nicht nur bengstigend fr die Schulen selbst, sondern sie hat auch Auswirkungen auf alle Lebensbereiche. Unser Ziel muss es sein, das Lebensgefhl und die Lebensqualtitt aufrechtzuerhalten, so Reu. Und auch wenn viele das Wort ,Demografischer Wandel nicht mehr hren wollen, ist es trotzdem wichtig, sich damit auseinanderzusetzen und das bestmgliche daraus zu machen.

Dass das nur funktionieren kann, wenn alle an einem Strang ziehen, war den Teilnehmern der Veranstaltung in der Aula der Volkshochschule in Eschwege ohnehin klar auch dass an allen Ecken und Enden der Nachwuchs fehlt. Man kann das Kinderkriegen natrlich nicht befehlen, aber meine Kollegen beispielsweise arbeiten auch schon daran, scherzte die Geschftsfhrerin der Volkshochschule in Eschwege, Tanja Weiner. Das Kinderkriegen kann man nicht befehlen, aber man kann das Wohl der Kinder im Blick behalten, so Anja Krger von der Landesvereinigung kulturelle Jugendbildung in Niedersachsen, die in der Aula der Volkshochschule einen Votrag zum Thema ,Kultur macht Schule hielt.Zum Wohl des Kindes gehre daher nicht nur die Mglichkeit an Bildung zu gelangen, sondern auch der Zugang zur Kultur der gewhrleistet sein msse.

Einen gemeinsamen Ausgangspunkt finden

Das Ziel der Veranstaltung war schnell und klar definiert: Schulen, Bildungseinrichtungen, Stadt- und Gemeindeverwaltung, Kulturvereine und weitere kulturelle Einrichtungen mssen einen gemeinsamen Ausgangspunkt finden, damit Kultur auch in Zeiten des demografischen Wandels wieder Schule macht.

Das könnte Sie auch interessieren

Meist Gelesen

Die Impfzentren in Eschwege und Fritzlar starten m 9. Februar

Die Impfzentren der Landkreise sind vorbereitet.
Die Impfzentren in Eschwege und Fritzlar starten m 9. Februar

Windpark kommt ohne Zustimmung Großalmerodes

Großalmerode möchte wenigstens finanziell von Windpark profitieren
Windpark kommt ohne Zustimmung Großalmerodes

Werra-Meißner-Kreis richtet ein Corona-Bürgertelefon ein

Ab sofort gibt es ein Corona-Bürgertelefon vom Werra-Meißner-Kreis.
Werra-Meißner-Kreis richtet ein Corona-Bürgertelefon ein

Eröffnung von Natur- und Erlebnispfad in Sontra

Raus in die Natur und dabei viel erleben, das ist das Konzept des neuen Pfades in Sontra.
Eröffnung von Natur- und Erlebnispfad in Sontra

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.