Landrat und Bürgermeister bitten um Zurückhaltung bei der Nutzung der Notbetreuungsplätze

Landrat Stefan Reuß und die Bürgermeister appellieren, dass Kinder nur im äußersten Notfall zur Betreuung gegeben werden sollten.

Werra-Meißner - Die hessische Landesregierung hat die Kriterien für die Notbetreuung in den Kitas und Schulen gelockert. Das hat dazu geführt, dass deutlich mehr Eltern als bisher einen Anspruch auf eine Kinderbetreuung haben. Landrat Stefan Reuß und die Bürgermeister im Werra-Meißner-Kreis appellieren jedoch dazu bei der Nutzung dieser Notbetreuung zum Schutz der Familien zurückhaltend zu sein.

Die Kommunalpolitiker sehen es zwar ganz überwiegend positiv, dass die Betreuungsregelungen angepasst wurden, da es grundsätzlich wichtig ist, dass Eltern aus systemrelevanten Berufsgruppen eine Betreuungsalternative haben. Es sollte aber vermieden werden, dass dies zu einem erheblichen Anstieg der Betreuungszahlen in den Einrichtungen führt. Angesichts des bundesweit geltenden Kontaktverbots sollen vielmehr die Gruppengrößen in den Einrichtungen weiter reduziert werden. „Dies dient dem Schutz unserer Kinder und ihre Familien. Deshalb sollten Kinder nur im äußersten Notfall zur Betreuung gegeben werden“, unterstreichen Landrat und Bürgermeister.

Zur systemrelevanten Berufsgruppe gehören in der Regel Mitarbeiter der Gesundheitsversorgung wie Ärzte und Pfleger, der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung einschließlich der nicht polizeilichen Gefahrenabwehr wie Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz und der Sicherstellung der öffentlichen Infrastrukturen wie Telekommunikationsdienste, Energie- und Wasserversorgung, Verkehrsbetriebe und Entsorger sowie im Lebensmitteleinzelhandel und im Bildungs- und Betreuungsbereich (Lehrer und Erzieher).

Rubriklistenbild: © Pixabay

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