Lebensraum des Menschen nicht weiter einschränken

Liebe Mitbrgerinnen und Mitbrger im Werra-Meiner-Kreis, leider nimmt sie kein Ende, die Klagewut des BUND gegen den Bau der A 44. D

Liebe Mitbrgerinnen und Mitbrger im Werra-Meiner-Kreis,

leider nimmt sie kein Ende, die Klagewut des BUND gegen den Bau der A 44. Der BUND will scheinbar mit all seiner Macht den Menschen in unserem Kreis verwehren, wofr sich alle politischen Institutionen in unserem Land nach der Wiedervereinigung entschieden haben, den fehlenden Lckenschluss der europischen Verkehrsverbindung Kassel Eisenach zu bauen. Leider lsst sich der BUND bisher durch keine Aktion, die die Menschen in unserer Region fr den Bau der A 44 durchgefhrt haben, beeindrucken, sondern er fhrt seine ihm gegebene Machtposition als klageberechtigter Umweltschutzverband zum Wohle der Pflanzen und der Tiere in unserem Kreis und gegen den Menschen schamlos aus. Dabei hilft ihm leider die Ausweisung von FFH-Gebieten, die im Werra-Meiner-Kreis jetzt bereits schon einen Flchenanteil von 30 Prozent erreichen, fr seine Klage.

So musste ich zu meinem Leidwesen schon bei der zurckliegenden Klage in Leipzig erfahren, dass in den ausgewiesenen FFH-Gebieten, gemeint ist hiermit ein besonderer Lebensraum fr Tiere und Pflanzen, ein Strungs-, Trennungs- und Ttungsverbot fr Pflanzen und Tiere festgeschrieben ist. Und schon damals habe ich mich bei der diesbezglichen 16-stndigen Verhandlung leidvoll gefragt Und wo bleibt der Mensch?. Denn, wie wir alle wissen, ist es bereits seit ber 100 Jahren der Fall, dass durch notwendige Verkehrsverbindungen der Mensch durch Verkehrswege gestrt, getrennt und sogar auch gettet werden kann. Was damit den Menschen in unserer Gesellschaft zwangsnotwendig zugemutet werden muss, gilt nicht fr Tiere und Pflanzen in ihren geschtzten FFH-Gebieten. Wie wir in Leipzig erfahren mussten, will man diesen 30-prozentigen Flchenanteil in unserem Kreis und die darin beinhaltenden 280 ha Lebensraumgebiete fr die Fledermuse sogar noch um ein Jagdgebiet, Umgriffsgebiete und sogar Fluggebiete der Fledermuse erweitern, damit diese auch in diesen ergnzenden Lebensraumgebieten keine Strung oder Schdigung erfahren.

Vor dem Hintergrund von zwei erlebten Klagen des BUND gegen die A 44 in Leipzig drfen wir Menschen mit unseren ffentlichkeitswirksamen Aktionen nicht zulassen, dass der Lebensraum der Menschen und die darin eingebundenen notwendigen Infrastrukturmanahmen, wie dem Bau derA 44, nicht noch weiter eingeschrnkt werden. Aus diesem Grund mchte ich nicht nur die 102 Teilnehmer der Fahrt nach Leipzig, sondern auch Sie, liebe Brgerinnen und Brger des Werra-Meiner-Kreises und der Stadt Hessisch Lichtenau, zu einer Bewertung des am selben Tage ergangenen Urteils des Bundesverwaltungsgerichts Leipzig herzlichst am 14. April, 19 Uhr in das Brgerhaus der Stadt Hessisch Lichtenau, Slzerstrae 2, 37235 Hessisch Lichtenau einladen.

Mehr zum Thema

Das könnte Sie auch interessieren

Meist Gelesen

Radiosendung zur Erinnerung an die Eschweger Historikerin und Politikerin Ursula Vaupel

Der RundFunk Meißner hat im Gedenken an die vor zwei Jahren verstorbene Ursula Vaupel einen Beitrag produziert.
Radiosendung zur Erinnerung an die Eschweger Historikerin und Politikerin Ursula Vaupel

Kaplan Michael Sippel ist nun für die Kirchengemeinde Heilige Familie Sontra zuständig

Neben der Pfarrei Heilige Familie Sontra übernimmt Kaplan Michael Sippel seit Anfang August auch Aufgaben in Eschwege und Wanfried.
Kaplan Michael Sippel ist nun für die Kirchengemeinde Heilige Familie Sontra zuständig

Im Mai kommt die Gelbe: Tonne ersetzt in Eschwege die Säcke

Ab Mai werden bei den Haushalten in Eschwege die Gelben Tonnen geleert. Der Gelbe Sack wird damit abgelöst.
Im Mai kommt die Gelbe: Tonne ersetzt in Eschwege die Säcke

Alexander Heppe führt Eschweger CDU in die Kommunalwahl 2016

Auf ihrer Jahreshauptversammlung hat die CDU Eschwege ihre Liste für die Kommunalwahl aufgestellt. An der Spitze steht Bürgermeister Alexander Heppe.
Alexander Heppe führt Eschweger CDU in die Kommunalwahl 2016

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.