Ludger Arnold erhält die Martinsmedaille der Evangelischen Kirche Kurhessen-Waldeck

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Dekan Dr. Martin Arnold (links) ehrte Ludger Arnold mit der Martinsmedaille der Evangelischen Kirche Kurhessen-Waldeck, eine der höchsten Auszeichnungen innerhalb der Landeskirche.

Ludger Arnold, Präses der Kreissynode Eschwege, wurde mit der Martinsmedaille der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck geehrt.

Werra-Meißner-Kreis - Als „Präses“ bzw. Vorsitzender der Kreissynode Eschwege repräsentiert Ludger Arnold die Evangelische Kirche in der Region Werra-Meißner. Nun wurde er mit der Martinsmedaille der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck geehrt. Sie ist eine der höchsten Auszeichnungen innerhalb der Landeskirche und wird nur an Personen verliehen, die sich im Kirchenkreis und in der Landeskirche besondere Verdienste erworben haben. Zu ihrer letzten Tagung hatte sich die Kreissynode auf den Weg nach Erfurt gemacht. Sie tagte im Augustinerkloster, in dem Martin Luther zwischen 1505 und 1511 als Mönch lebte. Nach kurzen Beratungen ehrte Dekan Dr. Martin Arnold Ludger Arnold mit der Martinsmedaille der Landeskirche für sein herausragendes ehrenamtliches Engagement in der Kirche. Weitere 15 Mitglieder der Synode erhalten die Elisabethmedaille für ihr langjähriges und übergemeindliches kirchliches Engagement.

In seinem letzten Bericht vor der Synode zog Dekan Dr. Martin Arnold eine nüchterne Bilanz. Es falle der Evangelischen Kirche immer schwerer, das Wort Gottes so zu verkündigen, dass es die Herzen der Menschen erreiche. Dies sei jedoch nicht durch kirchlichen Aktionismus zu ändern, sondern nur durch Gott selbst, indem er die Kirche eine „neue Sprache“ schenke. Die Synodalen erkundeten anschließend die Spuren Martin Luthers in Erfurt, aber auch die jüdischen Spuren in der Stadt. Mit einer Abendmahlsandacht in der Kaufmannskirche wurde die Amtszeit der Synode beschlossen.

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