1.000 Flüchtlinge haben eine Arbeit im Werra-Meißner-Kreis gefunden

In 2015 hieß es für viele in den Unterkünften die deutsche Sprache zu erlernen.
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In 2015 hieß es für viele in den Unterkünften die deutsche Sprache zu erlernen.

Insgesamt 2.500 Menschen mit Fluchthintergrund leben inzwischen im Werra-Meißner-Kreis

Werra-Meißner. Die Flüchtlingskrise von 2015 ist inzwischen fast schon in Vergessenheit geraten, doch sie war auch im Werra-Meißner-Kreis allgegenwärtig. Überall wurden von Eschwege bis Hessisch Lichtenau Unterkünfte eingerichtet.

Rund fünf Jahre danach, von vielen Einrichtungen, etwa der in Hessisch Lichtenau, ist nicht mehr viel von der Nutzung übrig. Doch ein Teil der Menschen ist geblieben. Rund 1.000 der Personen, die im Werra-Meißner-Kreis als Flüchtlinge aufgenommen wurden, gehen einer Arbeit nach. Davon stehen 181 Menschen in Ausbildung und 783 in einer beitragspflichtigen Beschäftigung.

„Das war eine enorme Herausforderung, aber auch ein gewaltiger Kraftakt für die beteiligten Akteure im Werra-Meißner-Kreis“, sind sich die Fraktionsvorsitzenden Kreistagskoalition von SPD, Grünen und FDP einig. „Wir danken insbesondere den heimischen Wirtschaftsunternehmen, die sich der Verantwortung seit dem großen Flüchtlingsstrom im Jahr 2015 gestellt haben und Menschen seither eine Perspektive im Kreis geben“, so Erhard Niklass (FDP).

Insgesamt leben 2.500 Personen mit einem Fluchthintergrund im Kreis. „Das ist ein riesiger Erfolg für die Integration, aber auch ein Zeichen gegen den Fachkräftemangel in unserem Kreis“, stellen Karina Fissmann und Friedel Lenze für die SPD fest.

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