5.600 Euro für Inklusions-Projekt des Witzenhäuser Burgenhofs

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Landrat Reuß übergab Bewilligungsbescheid über 5.600 Euro an den Burgenhof Witzenhausen für Inklusions-Projekt

Witzenhausen. Die Verantwortlichen und Jugendlichen im Witzenhäuser Burgenhof haben Grund zur Freude. Landrat Stefan Reuß übergab einen  Bewilligungsbescheid über 5.600 Euro an die Burgenhof-Leiterin Jutta Böhler.Das Geld stammt aus Landesmitteln, die dem Kreis als "Modellregion Inklusion" zur Verfügung gestellt wurden. Der Betrag ist für das zweite Filmprojekt von Burgenhof und Werner-Seeger-Haus in Reichensachsen, den Kinder- und Jugendhäusern der Werraland Werkstätten, bestimmt.

"Wir freuen uns auf den Film”

"Seit zwei Jahren ist der Werra-Meißner-Kreis Modellregion Inklusion. Wir wollen Menschen mit und ohne Handicap zusammen bringen. Und genau das wurde im ersten Film "Leben" vorbildlich umgesetzt.”, so Landrat Reuß, "Die Entscheidung, ein zweites Filmprojekt finanziell zu unterstützen, ist uns daher sehr leicht gefallen. Wir freuen uns auf den Film", zeigt sich Reuß begeistert, der gemeinsam mit Ilona Friedrich (Fachbereichsleiterin Jugend, Familie, Senioren und Soziales im Kreis) und Sabine Wilke (Geschäftsführerin Verein für Regionalentwicklung) mit den Jugendlichen bei Kaffee und Kuchen über das neue Projekt plauderte."Nach dem großen Erfolg unseres ersten Kurzspielfilms wollten die Kinder und Jugendlichen unbedingt ein zweites Projekt umsetzen. Dank dieser großen finanziellen Unterstützung ist das nun gesichert", so Jutta Böhler. Der Film werde wieder autobiografisch und stehe unter dem Thema "Herausforderungen im Leben". Kino-Premiere soll im November sein.Werraland-Vorstandsmitglied und Burgenhof-Geschäftsführerin Andrea Röth-Heinemann zeigte sich ebenfalls begeistert, dass das zweite Projekt nun realisiert werden könne."Solch ein Film-Projekt ist eine wunderbare Gelegenheit für die Jugendlichen sich auszuprobieren, ihre ganz vielen unterschiedlichen Talente zu zeigen", so Röth-Heinemann.

Filmdarsteller mit und ohne Handicap

Aber nicht nur die Talente sind verschieden, sondern auch die Situation der jugendlichen Filmdarsteller: Mit und ohne Handicap, aus Kinder- und Jugendheimen, aus Familien im Kreis, von Förder-, Hauptschule und Gymnasium.Und: Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge aus Syrien und Afghanistan, die im Burgenhof aufgenommen wurden, dort leben und ebenfalls in das Projekt eingebunden werden sollen."Wir bilden in dem Film ein breites Spektrum unserer Gesellschaft ab", sagt Jutta Böhler. Und genau das mache das Projekt so wertvoll, so Landrat Reuß: "Menschen kommen zusammen, niemand wird ausgegrenzt – genau so soll und muss das sein."

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