Abterode ist „Dolles Dorf der Woche“

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Film-Crew der „hessenschau“ machte Stopp im alten Bergarbeiter-Dorf am Meißner.

Abterode. Am Donnerstagabend kam der überraschende Anruf: Abterode ist "Dolles Dorf der Woche".Von jetzt auf gleich versammelten sich alle Verantwortlichen der Vereine im Dorf im Bürgerraum, um die Köpfe zusammen zu stecken und um die Frage zu klären: "Was soll das Filmteam am kommenden Tag vor die Linse bekommen?"

Schmidt: "Abterode ist ein echter Glücksfall!"

Als das hr-Fernsehen dann letztendlich im Meißner Ortsteil eintraf, war klar: Für Reporter Jochen Schmidt und sein Team ist Abterode ein echter Glücksfall. "Da gibt’s ja mehr interessante Geschichten zu erzählen, als man erzählen kann", sagte Schmidt, der das alte Bergarbeiter-Dorf am Freitag dann ganz genau unter die Lupe nahm.Bereits um neun Uhr morgens liefen die Kameras heiß. Denn wie Schmidt schon feststellte, hat Abterode so einiges zu bieten. Start war die alte Synagoge, die über dem Dorfladen thront, der seit einigen Jahren Mittelpunkt für alle Bürger aus dem Ort und Umgebung ist. Denn im "Lädchen für alles" kriegt man alles, was man für den täglichen Gebrauch benötigt. Von dort aus ging es weiter zu Nordhessens größtem Judenfriedhof, den eine Abteröder Wandergruppe genauso ins Visier nahm wie die Kirchenruine, durch die der attraktive Wanderweg – der P2 – führt. Eine echte Perle und Anziehungspunkt für viele Besucher ist die Rehberganlage, die der Heimat- und Fremdenverkehrsverein aufgebaut und liebevoll unter seine "Fittiche" genommen hat. Aber auch der Abteröder Bär und die Zwerge sowie ein Abstecher zu einem der ältestem Bergwerke Deutschlands, die Grube Gustav, war einen Besuch wert.

Auch die örtlichen Vereine standen im Fokus

Im Fokus standen aber auch die Vereine. Und so zeigten die Linedancer in Eberhardts Fasserie, wo in Abterode so richtig der Bär steppt. Erst im Dezember gegründet, aber bereits in aller Munde ist der Verein "Wir am Meißner", der sich ganz nach dem Motto "Füreinander – miteinander" unter anderem um die Integration von Flüchtlingen im Ort kümmert.Am Ende eines langes Drehtages war für die Film-Crew klar: "Hier braucht man die Perlen nicht zu suchen – man findet sie einfach überall!"

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