Aktion während der Märchenwoche: BUND pflanzt neuen Obstbaum

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Traditionell pflanzt der BUND Ortsverband Bad Sooden-Allendorf freitags während der Märchenwoche einen neuen Obstbaum auf der Streuobstwiese. Dazu erzählte Frau Holle ein Märchen.

Bad Sooden-Allendorf - Jedes Jahr pflanzt der BUND Ortsverband Bad Sooden-Allendorf auf der Streuobstwiese nahe der Bruchteiche einen neuen Obstbaum - traditionell immer am Freitag der Märchenwoche. Und so fand auch am vergangenen Freitag ein neuer Baum einen Platz auf der Wiese.

„Früher weideten auf den Streuobstwiesen Kühe und Schafe, die das Gras kurz hielten. Heute werden sie insbesondere zum Erhalt alter Apfelsorten genutzt", erklärt Andreas Rühling vom BUND. Vor allem Apfel- und Birnbäume seien auf den heutigen Streuobstwiesen zu finden, in Bad Sooden-Allendorf vor allem Apfelbäume. „Das liegt hauptsächlich daran, dass diese Bäume pflegeleichter sind und auch besser bestäubt werden", so Rühling.

Gemeinsam mit seinen Helfern vom BUND, Matthias und Johanna Klopsteg sowie Frau Holle, Pech - und Goldmarie, pflanzte er in diesem Jahr den zweiten Birnbaum auf der Wiese - eine Ulmener Butterbirne. „Diese Sorte ist dafür bekannt, sehr früh und besonders süß zu sein", erklärt Andreas Rühling den anwesenden Kindern aus den örtlichen Kindergärten. Diese konnten nicht nur bei der Pflanzung helfen, sondern kamen anschließend auch in den Genuss frischer Äpfel und eines Märchens der Frau Holle. Denn die hatte sich gemeinsam mit ihrem Gefolge eine besondere Aktion ausgedacht: Mit passender Verkleidung stellten die Kinder, während Frau Holle das Märchen erzählte, die Figuren der „Bremer Stadtmusikanten" selbst dar.

Bis der neue Birnenbaum erste Früchte trägt, wird es noch einige Jahre dauern. „Für uns ist die Pflanzung zur Tradition geworden. Und sie trägt dazu bei, die alten Apfel - und auch Birnensorten zu erhalten", so Rühling. Das Gießen der jungen Bäume und Schneiden der älteren auf der städtischen Wiese übernimmt der BUND.

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