AWO Wohnanlage "Alte Brauerei" ist bezugsfertig

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Birgit Pasewaldt ist aus Langenhain nach Eschwege gezogen und ist begeistert vom Konzept der AWO Wohnanlage.

Die ersten Senioren haben die neue AWO Wohnanlage in Eschwege bezogen.

Eschwege. Die ersten Mieterinnen und Mieter sind bereits eingezogen, auch wenn noch eine ganze Menge Handwerker in und um die AWO Wohnanlage „Alte Brauerei“ zu Gange sind. „Das sind ganz einfach sehr schöne Wohnungen“, sagte Birgit Pasewaldt (68), die seit dem 8. Juli in ihrer Erdgeschoss-Wohnung lebt. Sie wehrt sich energisch gegen den Eindruck, dass es sich um ein Altenheim handelt. Derzeit sind die Mieter, die in dem Gebäude wohnen, genauso fit wie sie, so dass sie keine Serviceleistungen der AWO in Anspruch nehmen. Aktuell stehen noch 17 Zwei-Zimmer- Wohnungen mit Wohnflächen zwischen 56 und 83 Quadratmetern zur Verfügung, insgesamt sind 42 Wohneinheiten mit Balkon oder Terrasse auf dem Gelände der Alten Brauerei am Fuß der Leuchtberge entstanden.

Wohnen mit Service

„Gerne berate ich die Interessenten auch zu unseren umfangreichen Serviceleistungen und den Möglichkeiten, die ein eigenständiges Leben im Alter sichern“, erklärt der Vermieter Christian Heller, Leiter des AWO Seniorenzentrums in der Döhlestraße. Hausnotruf, hauswirtschaftliche Hilfen (Reinigen der Wohnung, Waschen der Wäsche), Besorgungsdienste oder Begleitung außer Haus, Essen auf Rädern oder pflegerische oder medizinische Hilfen können als Wahlleistungen über die AWO dazu gebucht werden und werden dann separat berechnet. Natürlich sind die Mieter nicht verpflichtet, die Serviceleistungen von der AWO in Anspruch zu nehmen. „Unsere Mieter schätzen unser Gesamtpaket, es ist genau das, was sie wollen“, berichtet Heller.

Vier Wohnungstypen

Für die vier Wohnungstypen werden Kaltmieten von 513,55 (56 qm) bis 735,19 Euro (83 qm) fällig, das entspricht einem Quadratmeterpreis zwischen 8,86 Euro und 9,17 Euro für die barrierefreien Neubauwohnungen mit gemeinsam genutzter, barrierefreier Gartenanlage, Gemeinschaftsraum und großer Dachterrasse. Ein Blockheizkraftwerk (BHKW) in Kombination mit zwei Brennwertkesseln versorgt die Wohnungen mit Wärme. Daneben erzeugt das BHKW Strom mit einer elektrischen Leistung von 15 kW. Der Strom wird im Haus verbraucht. Laut Energieausweis wird dem Gebäude ein Primärenergiebedarf von 60 kWh/(m² a) bescheinigt, der Energiebedarf liegt bei 68 kWh/(m² a), somit liegt das Gebäude in der Energieeffizienzklasse B.

5. September Besichtigung für Interessierte

 Die moderne Bauweise sorgt für niedrige Heizkosten, das schont die Umwelt und den Geldbeutel. „Zum normalen Mietvertrag schließen alle Mieter einen Grundservice Vertrag (35 Euro pro Person) mit uns. Der beinhaltet unter anderem die Beratung und Vermittlung von Hilfen, sofortige Hilfen bei gesundheitlichen Krisensituationen, die Teilnahme an Feiern, Veranstaltungen oder speziellen Angeboten für Senioren“, berichtet Christian Heller. Am Dienstag, den 5. September von 12.30 Uhr bis 16.30 Uhr können sich Interessierte ein eigenes Bild von der Wohnanlage machen

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