Andrea Röth ist die Neue im Vorstand von Aufwind

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Hartmut Kleiber und Andrea Röth bilden das neue Vorstandsteam von Aufwind.

Andrea Röth bildet seit Anfang Januar gemeinsam mit Hartmut Kleiber den geschäftsführenden Vorstand von „Aufwind – Verein für seelische Gesundheit“ in Eschwege

Eschwege. Seit dem 1. Januar 2019 ist Andrea Röth im geschäftsführenden Vorstand von Aufwind und teilt sich damit die Leitung des Vereins mit Hartmut Kleiber. Sie ist zuständig für die Tagesstätten, den Bereich der beruflichen Rehabilitation und führt, zusammen mit Rolf Eckhardt, die stellenwert Beschäftigungsgesellschaft. „Es ist für uns neu, dass jemand von außen kommt. Matthäus Mihm (der ehemalige Vorstand) und ich haben den Verein aufgebaut. Für uns ist das eine Besonderheit, die wir als Chance ansehen, einmal ganz neu auf alle Bereiche zu schauen“, erläutert Hartmut Kleiber.

Neue Aufgabe als „Riesenchance“

„Für mich ist es eine Riesenchance, hier in der Region eine solche Aufgabe zu bekommen“, erklärt Andrea Röth. Neu ist auch, dass die beiden Vorstände ihre Büros direkt nebeneinander haben. Das mache die Kommunikationswege kurz, sagen beide. Für Kleiber ist die Besetzung der Stelle mit Andrea Röth ein Glücksfall. „Wir kennen uns schon viele Jahre von der Arbeit in verschiedenen Gremien. Es gab noch fünf weitere Bewerber um die Stelle, doch Andrea hat am meisten überzeugt “, lobt er begeistert.

Andrea Röth kann jahrelange Erfahrung im Bereich Sozialpsychiatrie in Eisenach und im Bereich Eingliederungshilfe bei den Werraland Werkstätten vorweisen. Sie kommt aus der Region und ist bestens vernetzt, darin sehen beide Vorstandsmitglieder einen großen Vorteil. Auf die Frage, was sie von ihrer Tätigkeit bei den Werraland Werkstätten als Besonderheit „mitbringt“ sagt Röth:

„ Wie bei Werraland werde ich neben der eigentlichen Vorstandsarbeit den Kontakt zu den Menschen auch über Kurse und Seminarangebote suchen, man hat so einen Zugang auf einer anderen Ebene. Das hat sich für mich bei den Werraland Werkstätten bewährt. Ich bekomme direkter mit, was steht an, was ist gerade Thema.“

Als besondere Herausforderung sieht der neue Vorstand die Begleitung der Entwicklungen bei der Einführung des Konzepts Sozialraumorientierung im Werra-Meißner-Kreis an. Nach dieser Organisationsmethode richtet sich die Jugendhilfe und Behindertenhilfe direkt an dem „Willen“ der Person aus. „Es geht darum, das Schubladendenken aufzubrechen und zu sehen, welche Ressourcen hat die Person, wo liegt ihre Motivation“, erläutert Andrea Röth. Ob und wann dieses Organisationssystem von Sozialer Arbeit eingeführt wird, sei derzeit noch nicht abzusehen und hänge vom politischen Willen ab. In jedem Fall brauche ein solcher Umstellungsprozess Jahre.

Zur Person

Die neue Vorstandsfrau von Aufwind wurde 1969 in Eschwege-Eltmannshausen geboren. Sie ging in Wehretal und Eschwege zur Schule und machte ihr Abitur am Oberstufengymnasium. Nach dem Studium des Sozialwesens an der FH Fulda arbeitete sie von 1994 bis 2003 im Diakonieverbund Eisenach. 1995 übernahm sie dort die Leitung des Wohnheims für Menschen mit seelischer Behinderung. Ab 1997 hatte sie die Position der Assistentin der Geschäftsleitung. 2003 kam sie in ihre Heimatstadt zurück und seitdem arbeitete sie bei den Werraland Werkstätten in Eschwege, zunächst als Fachkraft für berufliche Integration und als Assistentin der Geschäftsleitung. Ab 2008 wurde sie dort als Mitglied in den geschäftsführenden Vorstand berufen.

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