Außenstelle des Hessisch Lichtenauer Kindergartens in Großalmerode eröffnet

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Andrea Heer (Minicar Heer), Jennifer Kaßner (Fachdienstleitung Kindertagesstätten der AWO), Michael Heußner, Bürgermeister Hessisch Lichtenau, Finn Thomsen, Bürgermeister Großalmerode.

Der Kindergartens Haus der kleinen Füße aus Hessisch Lichtenau hat eine Außenstelle  in Großalmerode eröffnet. Dort sollte der Flachdachkindergarten zunächst abgerissen werden, nun haben die Kinder aus Hessisch Lichtenau Platz. Eine Win-Win-Situation für beide Städte.

Von Immanuel Dobrowolski

Hessisch Lichtenau/ Großalmerode - „Es ist definitiv eine Win-Win-Situation für beide Städte“, sind sich Hessisch Lichtenaus Bürgermeister Michael Heußner und Großalmerodes Bürgermeister Finn Thomsen einig. Denn mit der Eröffnung des Kindergartens Haus der kleinen Füße Außenstelle Großalmerode an diesem Montag profitieren beide Städte. „Wir hatten in Hessisch Lichtenau eine Explosion des Bedarfs an Kita-Plätzen“, erzählte Bürgermeister Heußner letzten Montag bei der Vertragsunterzeichnung in Großalmerode. „Über 100 Kinder standen auf der Warteliste und hatten für 2019/2020 keinen Platz.“

 Für den Bau eines neuen Kindergartens auf dem Roten Land in Hessisch Lichtenau sind allerdings zwei Jahre veranschlagt. „Die Arbeiterwohlfahrt schlug uns dann eine wirtschaftliche Lösung für die Übergangszeit vor“, sagte Heußner. Hessisch Lichtenau mietet nun seit Montag den Flachdachkindergarten in Großalmerode in der Mühlenstraße 4 für zwei Jahre. Dieser sollte ursprünglich aufgrund energetischer Probleme abgerissen werden. „Für eine Übergangslösung ist dieser Kindergarten aber sehr gut“, sagte Bürgermeister Thomsen.

Mit dieser Situation habe Hessisch Lichtenau nun den Rechtsanspruch der Eltern erfüllt, Kita-Plätze anzubieten und dank der Initiative der AWO dabei mit der Wahl des Kindergartens in Großalmerode die kostengünstigste Lösung dafür gefunden. Durch den Mietpreis von rund 40.000 Euro für zwei Jahre profitiert auch Großalmerode von der Hilfestellung. Jennifer Kaßner, Fachdienstleiterin Kindertagesstätten der AWO, erklärte die Einzelheiten: „Momentan sind 2 Gruppen mit 30 Kindern aus Hessisch Lichtenau angemeldet, Kapazität ist für maximal 40 Kinder vorhanden.“ „Damit konnte allen Kindern ein Platz angeboten werden, deren Eltern sich für Großalmerode entschieden haben“, so Heußner.

Durch die Zusammenarbeit mit Minicar Heer aus Großalmerode ist für die Kinder auch ein kostenloser Shuttle-Service vorhanden. „Treffpunkt für diesen ist der Parkplatz des Bürgerhauses in Hessisch Lichtenau immer um 07:30“, sagte Kaßner. „Hierfür sind zwei Achter-Busse vorhanden und es ist sichergestellt, dass immer mindestens eine Betreuerin mitfährt.“ Die Rückfahrt der Kinder nach Heli werde selbstverständlich auch angeboten. Mehrere Touren täglich, damit alle Kinder mitfahren können, sind geplant. Bürgermeister Thomsen richtete die Bitte an die Eltern, den Shuttleservice auch zu nutzen. „Durch die Nähe zu dem Großalmeröder Kindergarten Gelsterzwerge sind die Parkmöglichkeiten begrenzt“, sagte Thomsen. Falls es doch nicht anders gehe, muss die neu eingeführte Parkzeitbeschränkung von einer Stunde beachtet werden. „Das reicht dann auch noch für ein Elterngespräch“, so Thomsen.

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