Auszubildende mit Handicap sind nun Betreuungsassistenten

Die Betreuungsassistenten und Dozenten (v.li.) Christin Bojack, Doris Braun, Werraland-Psychologe Martin Hofmockel, Melanie Stübner, Rebecca Benning, Sabrina Gleim, Manfred Freudenberg, Gerhard Franke, Martin Spier, Sarah Schweitzer, Werraland-Vorstandsmitglied Andrea Röth-Heinemann, Katharina Gerlach, Julia Zimmermann und Elsi Jabs.

Werraland Werkstätten Eschwege: Menschen mit Handicap erstmals zu Betreuungsassistenten ausgebildet.

Eschwege. Premiere bei den Werraland Werkstätten: Zum ersten Mal bildete das Sozialunternehmen Beschäftigte der Werkstatt zu Betreuungsassistenten aus. 14 Teilnehmer absolvierten erfolgreich die dreijährige Ausbildung und erhielten aus den Händen ihrer Dozenten, Werraland-Vorstandsmitglied Andrea Röth-Heinemann und Psychologe Martin Hofmockel, ihre Zertifikate.

Sehr gutes und selbstständiges Arbeiten

"Sie können sehr stolz darauf sein, was Sie in den zurückliegenden drei Jahren, besonders in der Zwischen- und Abschlussprüfung, geleistet haben", so Andrea Röth-Heinemann während einer Feierstunde im Bistro amélie. Die Teilnehmer hätten an ganz vielen Stellen gezeigt, dass sie sehr gut selbständig arbeiten können. Lerninhalte wie der Umgang mit zu betreuenden Menschen, Hauswirtschaft, Gesunde Ernährung, Hebe- und Tragetechniken, Kreatives wie Basteln und Spielen sowie vertiefende Kenntnisse über verschiedene Behinderungen wurden in der Ausbildung vermittelt. "Ich bin gerührt, wie Sie alle Ihren Weg gegangen sind. Und ich bin gerührt, dass wir bei Werraland solche Möglichkeiten, wie die Ausbildung zum Betreuungsassistenten, bieten können", sagte Werraland-Chef Gerd Hoßbach. Denn neben den Absolventen und Dozenten Röth-Heinemann und Hofmockel, die verantwortlich für die Entwicklung sämtlicher Ausbildungsmodule sind, ist die erfolgreiche Ausbildung zum Betreuungsassistenten ein Zusammenspiel vieler Werraland-Mitarbeiter. "Ohne die großartige Unterstützung und Begleitung unser Gruppenleiter und unseres Teams des Sozialen Dienstes wäre eine solch umfangreiche Ausbildung für Menschen mit Handicap kaum zu realisieren", so Röth-Heinemann.

Bevor es in den gemütlichen Teil mit Kaffee und Kuchen überging, wünschten die Werraland-Vorstände allen Betreuungsassistenten, dass sie Gelerntes in ihrer täglichen Arbeit anwenden und mit Freude und Zufriedenheit arbeiten können.

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