Autohaus Stöber und VR Bank luden zur Traditionsveranstaltung ein

Die Gastgeber Uwe Linnenkohl (3. v.li., VR Bank Werra-Meißner) und Andrea Stöber (3. v. re., Autohäuser Stöber) mit den Podiumsteilnehmern Marco Lenarduzzi, Christiane Kohl, Moderator Claus-Peter von der Grün, Pfarrer Hubertus Spill, Prof. Dr. Michaela Zilling und Markus Schott.	Fotos: Bennighof
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Die Gastgeber Uwe Linnenkohl (3. v.li., VR Bank Werra-Meißner) und Andrea Stöber (3. v. re., Autohäuser Stöber) mit den Podiumsteilnehmern Marco Lenarduzzi, Christiane Kohl, Moderator Claus-Peter von der Grün, Pfarrer Hubertus Spill, Prof. Dr. Michaela Zilling und Markus Schott. Fotos: Bennighof

Zeit für Impulse: Autohaus Stöber und VR Bank luden bereits zum 7. Mal zur Veranstaltung "Moment mal" ins EKKO's Hotel nach Bad Sooden-Allendorf ein.

Bad Sooden-Allendorf. Bereits zum siebten Mal in Folge luden die Autohäuser Stöber und die VR Bank Werra-Meißner gemeinsam zur Traditionsveranstaltung "Moment mal – Zeit für Impulse" in das EKKO’s Hotel nach Bad Sooden-Allendorf ein. Dabei zeigten sich die beiden Gastgeber des Abends, Uwe Linnenkohl und Andrea Stöber, wie immer gut gelaunt, als sie die rund 300 Gäste aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft sowie gute Freunde und Familie begrüßten und locker in das Thema einstiegen. "Nordhessen ist ein Raum für viele Möglichkeiten", stellte Autohaus-Chefin Andrea Stöber anerkennend fest. Recht gaben dieser Aussage die Teilnehmer, die in einer zweistündigen Diskussionsrunde auf dem Podium Platz nahmen.

Mit der Journalistin Christiane Kohl hatte man eine Gesprächspartnerin gewonnen, die die Welt bereits gesehen hat. Für den Spiegel war Kohl unter anderem im Vatikan tätig – an einem Ort, an dem Mittelalter und Moderne vereint sind. Trotzdem zog es die Reporterin zurück in ihre Heimat nach Waldeck-Frankenberg im schönen Nordhessen. "Meine Eltern hatten hier fünf Mühlen im Tal, die mittlerweile 25 Mitarbeiter ernähren", erzählte Kohl die Erfolgsgeschichte vom heutigen Landhaus Bärenmühle, das weit über den Kreis hinaus bekannt ist. Zusätzlich hat die Unternehmerin mit einigen anderen Akteuren den Literarischen Frühling ins Leben gerufen, der über einen Zeitraum vom zehn Tagen renommierte Autoren und ganze 3.600 Besucher anzieht.

Eine andere Erfolgsgeschichte schreibt Prof. Dr. Michaela Zilling in Bad Sooden-Allendorf. Mit dem virtuellen Studium bietet die Präsidentin der DIPLOMA Hochschule Studienangebote für die Region und baut eine Brücke zwischen beruflicher und akademischer Bildung. Mittlerweile zählt die DIPLOMA 18 Studiengänge mit rund 4.000 Studierenden – davon sind 250 Chinesen immatrikuliert.

Wie man Kirche wieder interessanter gestaltet und die Bürger für sich gewinnt, versteht der Pfarrer der St. Crucis Kirche Allendorf, Hubertus Spill. Der junge Geistliche hat sich früh dem Glauben angenommen und zieht seither mit seiner dynamischen Art mehr und mehr Kirchengänger an. Doch er geht auch neue Wege – fern ab von der Lokalität Kirche. So hat Spill die Kirche im Kino in Bad Sooden-Allendorf eingeführt und lädt regelmäßig zu speziellen Veranstaltungen ein. Ein weiterer Baustein ist die Hörspielkirche, die sich großer Beliebtheit erfreut. Im vergangenen Jahr gab es unter diesem Motto 120 Veranstaltungen, die von Jung bis Alt genutzt werden konnten. Im Juli geht die Hörspielkirche in die nächste Runde. Dann warten 80 Veranstaltungen auf die Besucher.

Einen Meilenstein in der Orthopädieschuh-Branche setzte der Jungunternehmer Markus Schott aus Homberg/Efze. Dabei wollte der jüngste von drei Söhnen eigentlich andere Wege gehen – als Schrauber in einer Kfz-Werkstatt wollte er seine Zukunft finden. Als dann die Nachfolge des elterlichen Geschäftes anstand entschied sich Schott kurzerhand doch in die Fußstapfen des Vaters zu treten. Seitdem erobert der Orthopädie-Schuhmachermeister im wahrsten Sinne des Wortes den Planeten. Denn Schott schickt seine innovativen und maßgeschneiderten Flip-Flops von Nordhessen aus in die ganze Welt – ganze 55 verschiedenen Länder wurden bereits beliefert. Eine Maßschale macht das möglich. "Der Kunde bestellt eine Maßbox, gibt darin seinen persönlichen Fußabdruck ab, schickt die Box wieder zurück und kann sich dann seinen individuellen Schuh von uns anfertigen lassen", erklärt Schott das Prinzip des maßschneidernden Online-Shops, der in dieser Form weltweit einzigartig ist und weit über 30 Millionen Möglichkeiten bietet.

Der Geschäftsführer des Naturpark Meißner-Kaufunger Wald, Marco Lenarduzzi, schreibt ebenfalls seine ganz persönliche Erfolgsgeschichte. Der Wahl-Nordhesse mit italienischen Wurzeln mit kurzer Station in Stuttgart war von Beginn an von der weiten Landschaft und der unglaublichen Artenvielfalt der Region begeistert und erkannte schnell, mit welchem Pfund man in Nordhessen wuchern konnte. Und so feilt Lenarduzzi seit 2004 an einem Konzept für den Werra-Meißner-Kreis, dessen Erfolg für sich spricht. Wurde wandern als Touristenmagnet damals noch ein wenig belächelt, erfreut sich das Werratal mittlerweile an 19 Premiumwanderwegen, die von Gästen aus Nah und Fern gerne und gut genutzt werden.

Und auch sonst hat der Naturpark Meißner-Kaufunger Wald so einiges zu bieten, was die Natur und die Umwelt für Jedermann erlebbar macht.Moderator Claus-Peter Müller von der Grün, Redakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ), konnte schnell ein Fazit ziehen: Nordhessen bietet definitiv Raum für Möglichkeiten – sogar ganz viele. Dabei ist die Qualität des Angebots offenbar das ewig entscheidende.Im Anschluss an die Podiumsdiskussion konnten sich die Gäste noch am großen Buffet bedienen, das neben vielen leckeren Köstlichkeiten auch viel Zeit für Gespräche ließ.

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