Die Badebucht am Eschweger Ufer des Werratalsees ist fertig

Die Mitarbeiter einer Spezialfirma setzen von Flößen aus die Anker.
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Die Mitarbeiter einer Spezialfirma setzen von Flößen aus die Anker.

Die Tauchplane am Südufer des Werratalsees ist ein deutschlandweit einmaliges Projekt.

Eschwege.  Perfekt im Zeitplan sind die Arbeiten an der Tauchplane im Werratalsee abgeschlossen worden. Am Donnerstag wurden als letzte Arbeiten die Anker der Tauchplane außen an den Schwimmkörpern angebracht. „Wir sind froh, dass die Arbeiten insgesamt reibungslos verlaufen sind, auch das Wetter spielte mit. Das Projekt ist in seiner Art einmalig in Deutschland“, sagt Markus Mengel, Fachbereichsleiter Tiefbau der Stadt Eschwege und Projektverantwortlicher.

Am äußeren Rad des Schwimmbereichs beträgt die Wassertiefe etwa 3,5 Meter . „Wenn die Badebucht gut angenommen wird und die Kontrolle der Wasserqualität so funktioniert, wie wir es uns wünschen, kann man die Fläche mit verhältnismäßig geringem Aufwand erweitern“, erläutert Mengel.

Das Badeverbot wegen der Corona-Pandemie gilt auch am Werratalsee

Einen Wermutstropfen hat die Sache, in Hessen gibt es an allen 63 offizielle Badeseen derzeit wegen der Corona-Pandemie ein Badeverbot, auch am gesamten Werratalsee. Dafür zuständig ist das jeweilige Gesundheitsamt. „Es ist einfach unmöglich für uns die anspruchsvollen Reglungen für Abstand und Hygiene zu kontrollieren. Wir sind in engem Kontakt mit dem Gesundheitsamt, aber wir sehen keine Möglichkeit die Bestimmungen einzuhalten. Bei Nichteinhaltung drohen uns haftungsrechtliche Konsequenzen“, berichtet Silke Rathgeber-Palm vom Fachbereich Immobilienwirtschaft der Stadt Eschwege.

Einlasskontrolle, Abstandsregeln, Adressenspeicherung und Desinfektion lassen sich am Werratalsee nicht realisieren, deshalb bleibt es, so lange die derzeitigen Regeln gelten, beim Badeverbot. Wer das Badeverbot missachtet, muss mit einem Bußgeld zwischen 2.000 und 5.000 Euro rechnen.

In den vollen Genuss der neuen Badebucht wird man vermutlich leider erst im nächsten Jahr kommen.

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