Bauarbeiten in der Brückenstraße in Eschwege sind abgeschlossen

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Zusammen mit Vertretern der bauausführenden Firmen gaben Klaus Wiegand (Küllmer Bau, 5. v.re.) und Bürgermeister Alexander Heppe (4.v.re) die Brückenstraße frei.

Pünktlich vor dem Johannisfest wurden die Arbeiten in der Brückenstraße in Eschwege fertiggestellt.

Eschwege - Heute Nachmittag übergaben die Verantwortlichen der Baufirma Küllmer Bau und der Stadtwerke Eschwege (Gas- und Wasserversorgung) zusammen mit Bürgermeister Alexander Heppe die Brückenstraße offiziell dem Verkehr. "Mit dieser Maßnahme hat die Stadt einen schönen neuen Stadteingang erhalten, ein neues Gesicht", sagte der Bürgermeister, der nicht nur den ausführenden Baufirmen und den Arbeitern für die gute und solide Arbeit dankt, sondern auch den Anwohnern für ihr konstruktives Mitwirken. "Das Miteinander zwischen den Firmen und den Anwohnern war phantastisch und sorgte für kurze Wege. So hat ein Rädchen ins andere gepasst, sodass wir heute, noch vor dem Fest, die Maßnahmen beenden können."

Dabei waren die Bauarbeiten eine "Operation am offenen Herzen", wie es Thomas Hirsch, Technische Leitung Küllmer Bau, bezeichnete. "Man kann sagen, dass auf jeden Quadratmeter mindestens eine Leitung kommt." Beim Kanalbau wurden etwa 450 Meter Kanäle, 20 Schächte und 400 Meter Hausanschlusskanäle erneuert. Außerdem wurde das Regenüberlaufbecken mit Hochwasserschutz überarbeitet. Die Größe der zu erneuernden Oberfläche beim Straßenbau betrug rund 2.550 Quadratmeter, neun neue Bäume wurden gepflanzt. Die Stadtwerke Eschwege haben etwa 1.200 Meter Gas- und Wasserleitung verlegt.

Die Entwässerung wurde komplett erneuert und von einem Misch- in ein Trennsystem umgestellt. Auf der Straße wurden etwa 2.000 Quadratmeter Pflasterfläche geliefert und hergestellt.

Während der gesamten Bauzeit musste die Befahrbarkeit zur Bremer Straße und Mangelgasse für Rettungsfahrzeuge gewährleistet werden. "Durch die Insellage der Baustelle und der Anbindung von Müllers Weiden und Bremer Rasen eine Besonderheit während des Arbeitens", sagt Klaus Wiegand, Geschäftsführer Küllmer Bau. Außerdem gab es viele Altleitungen, die bei Erneuerungen in den letzten Jahren nicht ausgebaut wurden und deren Betrieb überprüft werden musste.

"Wir haben unsere zwei Versprechen eingelöst: Wir sind vor dem Johannisfest fertig geworden und zur Einweihung zum Anliegerfest eingeladen. Zudem kommt ein drittes Versprechen hinzu: Wir haben im vergangenen Jahr nach den Festen angefangen und sind trotz des späteren Baubeginns pünktlich fertig geworden", so Wiegand. Zu Spitzenzeiten waren bis zu 16 Arbeiter auf der Baustelle tätig.

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