Bauplaner Engelbert Thielemann in den Ruhestand verabschiedet

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Nach 32 Jahren verabschiedet sich Engelbert Thielemann vom Planen und Bauen aus der Eschweger Stadtverwaltung.

Eschwege. Mit einem kleinen Empfang im Rathaussaal gingen am Mittwoch 32 Jahre Dienstzeit für Engelbert Thielemann zu Ende. Etwa 50 Mitarbeiter der Stadtverwaltung waren der Einladung des Mannes gefolgt, der am 16.  Dezember 1983 seinen ersten Arbeitstag im Eschweger Stadtbauamt antrat. "Ich verabschiede mich heute hier von einem Mitarbeiter, der in mehr als drei Jahrzehnten in Eschwege viel bewegt hat, der in den letzten fünf Jahren Fachbereichsleiter war und in meiner Dienstzeit immer auch ein wichtiger Ratgeber für mich gewesen ist", sagte Bürgermeister Alexander Heppe.Mit Blumen und guten Wünschen für den nächsten Lebensabschnitt verlas der Bürgermeister die Urkunde zur Versetzung in den Ruhestand. Engelbert Thielemann gab einen kleinen Rückblick über die von ihm begleiteten Bauvorhaben, in einer Präsentation zeigte er eindrucksvolle Bilder vom Nikolai- und Bismarckturm, vielen Kindertagesstätten, Schulgebäuden und auch Friedhofshallen in der Kreisstadt und den Stadtteilen. Die Arbeiten zur Entwicklung des Werratalsees oder das Projekt Brühl 6, wo heute das neue Aufwind-Haus mitten in der Altstadt vielen Menschen ein neues Zuhause bietet, wurden von seinem Schreibtisch aus koordiniert. Mit dem Buch "Eschwege den Hof machen", das in diesem Jahr herausgekommen ist, habe er sich zudem noch selbst ein kleines Abschiedsgeschenk gemacht, wie er sagte. "Dass es in und mit Eschwege immer weiter bergauf geht und die Stadt ihren lebenswerten Altstadtkern behält, das wünsche ich uns allen", sagte er noch und bedankte sich bei allen seinen Mitarbeitern und dem Bürgermeister. Sein Nachfolger wird Klaus Kurz, der bisher als einer der Geschäftsführer der Projektentwicklungsgesellschaft Eschwege mbH die Stabsstelle Haushaltskonsolidierung und Projektconsulting innehatte.Engelbert Thielemann wurde während der Abschiedsfeier von Ehefrau, Tochter, Schwiegersohn und Enkeltochter auf den Weg in den Ruhestand begleitet. Der leidenschaftliche Alfa Romeo-Fahrer freut sich jetzt auf mehr Zeit für gemütliche Reisen und viel mehr Zeit für seine Familie im niedersächsischen Wietzendorf.

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