Die Beck's Bierboys beleben Epterode

Die „Beck’s Bierboys“ sind froh auf das, was sie in Epterode geschaffen haben. Auch Bürgermeister Finn Thomsen folgte der Einladung, da er Menschen, die sich für ihre Heimat engagieren unterstützt.
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Die „Beck’s Bierboys“ sind froh auf das, was sie in Epterode geschaffen haben. Auch Bürgermeister Finn Thomsen folgte der Einladung, da er Menschen, die sich für ihre Heimat engagieren unterstützt.

In Epterode sorgen die Beck's Bierboys das Dorfleben

Epterode.  Ein Symbolfigur hat heute fast jede Stadt oder Gemeinde, doch warum sollte man sich nur mit einer Person begnügen? Epterode hat eine ganze Gruppe. Zugegeben, die „Beck’s Bierboys“ sind keine Symbolfiguren, aber in Epterode sorgen sie für Stimmung. Die 13 Jungs zwischen 24 und 51 Jahren kommen alle aus Epterode und sind ihrem Heimatort verbunden. Seit dem 15. Dezember 2012 gibt es die „Beck’s Bierboys“. Natürlich ist die Idee aus einer Bierlaune heraus entstanden, genauer gesagt bei ein paar Becks. Oder ein paar Becks mehr. Ein Verein ist die muntere Truppe nicht. „Wir halten das alles sehr begrenzt und familiär“, erklärt Markus Traube, der zu den Gründern zählt.

Es geht um Spaß – nicht um Gewinn

Seit drei Jahren organisieren die Bierboys das Osterfeuer in Epterode und in diesem Jahr organisierte man das erste Straßenfest seit 20 Jahren in dem beschaulichem Dorf mit rund 370 Einwohnern. Eintritt kostete die Veranstaltung nicht. „Wir haben ein Gemeinschaftskonto, da zahlt jeder von uns zehn Euro pro Monat ein. Mit dem Geld und dem, was nach so einem Fest übrig bleibt, finanzieren wir die Veranstaltungen, das ist natürlich unser eigenes Risiko.

Aber unser Ort hängt uns am Herzen und wir wollen ihn mit Leben füllen. Alle Familien sollen schließlich etwas von den Festen haben, darum haben wir das Straßenfest auch am Spielplatz veranstaltet und etwa eine Hüpfburg aufgestellt“, so Traube.

Sponsoren gibt es nicht und man wird auch keine Aktion betreiben, um viele neue „Beck’s Bierboys“ zu suchen. Es soll alles freundschaftlich und familiär bleiben. Ob man das Straßenfest im nächsten Jahr wiederholen werde weiß man noch nicht. „Wir wollen uns nicht festlegen sondern offen für neue Ideen bleiben. Wir werden wieder was machen, aber wir werden schauen, was das sein wird.

Abwechslung ist uns wichtig“, erklärt Traube. Und so werden die „Beck’s Bierboys“ mit ihren Familien auch in Zukunft weiter für ihren Ort einstehen und den Epterödern Möglichkeiten zum Feiern bieten. Dabei geht es nicht nur darum Bier zu konsumieren, sondern man sorgt auch immer dafür, dass ein Spendentopf gefüllt wird, der in der Regel Projekten für Kinder zugutekommt.

Denn grün ist nicht nur die Farbe der Becks-Bierflaschen, sondern auch die Farbe der Hoffnung. In Epterode ist grün jetzt aber auch die Farbe für Spaß.

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