„Bergfest" in Hebenshausen soll wieder gefeiert werden

Gemeinsam mit Weiteren will Sven Schreivogel von der Festgemeinschaft Kriegerkopf – hier mit einem Original-Plakat aus den 1980er Jahren vor dem neu gestalteten „Drei-Länder-Blick“ – die Tradition des Bergfests wieder aufleben lassen. 	Foto: Privat
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Gemeinsam mit Weiteren will Sven Schreivogel von der Festgemeinschaft Kriegerkopf – hier mit einem Original-Plakat aus den 1980er Jahren vor dem neu gestalteten „Drei-Länder-Blick“ – die Tradition des Bergfests wieder aufleben lassen. Foto: Privat

Gemeinsam mit weiteren Mitstreitern will Sven Schreivogel von der Festgemeinschaft Kriegerkopf die Tradition des Bergfests wieder aufleben lassen.

Hebenshausen. Auf Initiative der wiederbelebten Festgemeinschaft Kriegerkopf und des Feuerwehrvereins Hebenshausen ist kürzlich der Platz am "Drei-Länder-Blick" in der Siedlung Kriegerkopf neu gestaltet worden. Eine Mauer und zwei Geländer wurden neu gesetzt. Die Idee zu der Aktion kam ursprünglich auch aus den Reihen der Feuerwehr. Baggerarbeiten hat die Firma Koch Bau-Qualität gesponsert.

Mehr als 50 Leute kamen, um sich vom Ergebnis zu überzeugen. "Mit so viel Zuspruch hatte ich wirklich nicht gerechnet", zeigt sich Sven Schreivogel sichtlich berührt.  Auch Bürgermeisterin Ilona Rohde-Erfurth war begeistert vom freiwilligen Arbeitseinsatz. Und damit nicht genug: Zum 50-jährigen Bestehen des Wochenendgebiets im nächsten Jahr wollen Schreivogel und seine Mitstreiter die Tradition des so genannten "Bergfests" wieder aufleben lassen: "Zunächst aber nur einmalig, anlässlich des Jubiläums – immerhin ein halbes Jahrhundert!" Das erste Bergfest wurde am 16. September 1978 im Gasthaus Waldmann gefeiert. Dort hatten die damaligen Organisatoren zu Schlachteessen und Tanzabend eingeladen. Von 1979-85 gab es im Zwei-Jahres-Turnus die Bergfeste auf dem Festplatz. Aber Ende der 1980er Jahre hatte ein Umbruch eingesetzt: Eigentümer waren älter gewordenund deren Kinder hatten nicht immer eine Möglichkeit, sich weiter um Häuser und Grundstücke zu kümmern. Mitte der 1990er Jahre hatten Sascha Hawranke und Michael Rost versucht, die Tradition wieder aufleben zu lassen. Doch leider war es nur ein kurzes Intermezzo. "Vielleicht war einfach die Zeit noch nicht reif", so Schreivogel. "Allerdings war Sascha auch der Erste, der fürs nächste Jahr seine Hilfe zugesagt hat."Nach den Sommerferien werden Festgemeinschaft und Feuerwehrverein zur Bildung eines Festausschusses in den Bürgertreff Hebenshausen einladen. Wer Lust und Zeit hat, sich an der Planung für das "Bergfest 2017" zu beteiligen, ist herzlich willkommen. Gesucht wird auch altes Bildmaterial von der Siedlung Kriegerkopf, vorwiegend aus den 1970er und 1980er Jahren. Interessenten können sich an   sven.schreivogel@gmx.de wenden.

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