Berufliche Schulen und Feuerwehr in Witzenhausen schließen Kooperation zur Integration

Sie haben vor zusammen zu arbeiten: (v.li.) Hans Staude, Sajeda Smoki, Elisabeth Franz (Schulleiterin), Zahia Kheder, Angela Fischer, Ahmad Atiqullah, Dr. Alexandra Volk (Leiterin Bereich Sozialpädagogik) und Claus Demandt (Wehrführer).
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Sie haben vor, zusammen zu arbeiten: (v.li.) Hans Staude, Sajeda Smoki, Elisabeth Franz (Schulleiterin), Zahia Kheder, Angela Fischer, Ahmad Atiqullah, Dr. Alexandra Volk (Leiterin Bereich Sozialpädagogik) und Claus Demandt (Wehrführer).

Die Beruflichen Schulen und die Freiwillige Feuerwehr in Witzenhausen wollen Schüler in den Grundlagen der Feuerwehrarbeit unterrichten. Dazu wurde jetzt eine Kooperation geschlossen.

Witzenhausen - Die Freiwillige Feuerwehr Witzenhausen wird in diesem Schulhalbjahr Schülerinnen und Schüler der InteA Klasse (Integration und Anschluss) der Beruflichen Schulen Witzenhausen in den Grundlagen der Feuerwehrarbeit unterrichten. Als Grundlage für diese Zusammenarbeit haben Bürgermeisterin Angela Fischer und die Schulleiterin der Beruflichen Schulen, Elisabeth Frank, einen Vertrag unterzeichnet.

Ausbildung wie bei der Jugendfeuerwehr

„Den Schülern wird Grundlagenwissen vermittelt, wie bei der Ausbildung der Jugendfeuerwehr. Schläuche verlegen, Knoten binden, Leitern stellen, Erste Hilfe und Brandschutz werden einmal in der Woche für vier Stunden das Thema sein“, berichtet Hans Staude, Lehrer an den Beruflichen Schulen, Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr und Initiator des Projekts.

„Wir erhoffen uns neue Mitglieder, wünschen uns aber auch, dass die Jugendlichen als Multiplikatoren ihr Wissen an ihre Landsleute weiter geben. Wenn wir auf diese Weise weniger Fehlalarme in den Unterkünften hätten und mehr Verständnis für unsere Arbeit entwickelt würde, wäre das ein großer Erfolg“, beschreibt Wehrführer Claus Demandt die Ziele des Projekts aus Sicht der Wehr. Hans Staude erklärt, dass in den Herkunftsländern der Schüler Feuerwehr anders organisiert sei. Als Berufsfeuerwehr sei sie Teil der Polizei oder des Militärs.

Deutschland als Vorreiter

Ein System mit Freiwilligen Feuerwehren gäbe es, außer in Deutschland, nur noch in Österreich und zum Teil auch in den USA. „Die Schüler sollen lernen, wie das System der Freiwilligen Feuerwehr hier funktioniert und das geht am besten, wenn man es mit praktischer Arbeit verbindet.“ „Das ist ein tolles Projekt, ich bedanke mich bei der Freiwilligen Feuerwehr für ihr Engagement“, betonte Bürgermeisterin Angela Fischer.

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