Besetzter Acker in Neu-Eichenberg soll ab Montag geräumt werden

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Wie geht es weiter? Den Aktivisten droht ab Anfang der Woche die Räumung des besetzten Ackers.

Zuerst geduldet, nun möglicherweise doch schneller vertrieben, als gedacht: Den Aktivisten, die den Acker bei Neu-Eichenberg besetzt haben, um gegen das dort geplante Logistikgebiet zu protestieren, droht die kurzfristige Räumung.

Hebenshausen. Hintergrund der überraschenden Wende im Streit um das geplante Logistikgebiet (unsere Zeitung berichtete) ist die Tatsache, dass der momentane Eigentümer Hessische Landgesellschaft (HLG) angekündigt hat, ab Montag auf der brachliegenden Fläche Sommergerste aussäen zu wollen. Dies bestätigte uns ein Sprecher der Aktivisten am Sonntagabend, kündigte aber gleichzeitig an, dass man bleiben wolle.

Es dürfte also spannend werden ab Anfang der Woche, denn weder Polizei oder HLG waren für eine weitere Stellungnahme bezüglich Art und Zeitpunkt des weiteren Vorgehens bereit beziehungsweise erreichbar. Noch vor zwei Wochen hatte die HLG gemeinsam mit der Polizei die Besetzung des Ackers geduldet, allerdings unter der Voraussetzung, dass alles friedlich bleibe.

Die Aktivisten hatten sich daran gehalten und mit friedlichen Aktionen wie Workshops, Konzerten und Co. versucht, auf die Situation aufmerksam zu machen und mit Gegnern in den Dialog zu treten. Doch nun droht dem friedlichen Protest, der das Dorf in zwei Lager von Gegnern und Befürwortern gespalten hat, ein jähes Ende. Völlig offen auch in dem Zusammenhang, wie neben den Aktivisten selbst besagte Lager der Anwohner und heimischer Politik auf eine Zwangsräumung des Ackers reagieren werden - denn darauf läuft nun offenbar alles hinaus.

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