Betrug durch Wanderarbeiter im Werra-Meißner-Kreis

Erneut waren betrügerische Wanderarbeiter im Werra-Meißner-Kreis unterwegs

Werra-Meißner. Im Zusammenhang mit den Ermittlungen wegen Betruges durch Wanderarbeiter konnte zwischenzeitlich durch die Kriminalpolizei festgestellt werden, dass die Tatverdächtigen am 3. und 4. Juni weitere Dachreparaturarbeiten in einem Ortsteil von Hessisch-Lichtenau ausgeführt haben.

Dabei gelang es ihnen am 5. Juni einen knapp fünfstelligen Betrag für minderwertige Arbeiten betrügerisch zu erhalten. Das mit den Ermittlungen betraute zuständige Fachkommissariat erläutert dazu, dass die Tätergruppierung gezielt Wohnobjekte mit Asbestplatten oder Bitumendacheindeckungen ansteuert und entsprechende Sofortreparaturmaßnahmen anbietet. Das Material wird mitgeführt; zumeist Dachrinnen und Trapezbleche.

Dunkler Pkw gesucht

Am Freitag, 5. Juni, ca. 12:00 Uhr nutzten die Täter einen dunklen Pkw (dunkelblau oder schwarz, evtl. Typ Audi), um den Lohn in bar entgegenzunehmen. Daher fragt die Kriminalpolizei, ob jemand Beobachtungen zu einem solchen Fahrzeug (möglicherweise mit polnischem Kennzeichen und mit zwei männlichen Personen besetzt) im Bereich Hessisch Lichtenau, den Ortsteilen Hopfelde, Reichenbach oder der Umleitungsstrecke nach Wickersrode gemacht hat.

Tipp:

Die Polizei erläutert dazu ergänzend, dass es auf solche Arbeiten keine Gewährleistungsansprüche gibt und bei späteren Schäden auch zu Probleme mit den Versicherungen kommen kann. Dies sollte man bedenken, wenn man sich auf derartige Haustürgeschäfte einlässt.

Hinweise nimmt die Polizei in Eschwege unter 05651/9250 entgegen.

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.