Buchtitel gesucht: BSA plant Aktion "Eine Stadt liest ein Buch"

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Welches Buch wird es werden? Schulleiter Jörg Möller (li.), Bürgermeister Frank Hix (mi.) und Pfarrer Hubertus Spill sind gespannt auf die Vorschläge der Bürger.

Ein Buch soll Bad Sooden-Allendorf innerhalb von sechs Wochen gemeinsam lesen.

Bad Sooden-Allendorf. Das Projekt, das Stadt, Kirche und Schule in der Kur- und Badestadt planen, soll Bürger zusammenbringen und Lust aufs Lesen machen: Im Februar 2018 soll zum ersten Mal die Aktion „Bad Sooden-Allendorf liest ein Buch“ starten.

Menschen zusammen bringen

„Bei dem Projekt geht es darum, dass möglichst viele Menschen aus der Stadt das gleiche Buch lesen. Dazu finden dann verschieden Aktionen rund um die Themen des Buches statt“, erklärte Schulleiter Dr. Jörg Möller. Gemeinsam mit Pfarrer Hubertus Spill von der evangelischen Kirche in Allendorf und Bürgermeister Frank Hix bildet er das Organisationsteam. „Das Projekt bietet einen schöne Möglichkeit Menschen verschiedenster Gruppen ins Gespräch zu bringen und Vereine, Institutionen oder Gruppen können sich durch Aktionen rund um das Buch einbringen“, freut sich auch Hubertus Spill auf die Aktion.

Buchtitel wird noch gesucht

Das wichtigste fehlt den Organisatoren aber noch: Das ausgewählte Buch. Und bei der Suche nach dem passenden Titel sollen nun die Bürger mit einbezogen werden.

In den kommenden Wochen werden an jeden Haushalt Postkarten mit den Anforderungen an das Buch verteilt. Hat man einen Vorschlag, kann man die Postkarte einfach ausfüllen und im Rathaus abgeben oder man schickt sie per Mail an stadt@bad-soooden-allendorf.de. „Für das Buch gibt es einige Rahmenbedingungen, so sollte es als Taschenbuch erhältlich sein und höchsten 300 Seiten haben, damit die Kosten für jeden erschwinglich sind“, führte Bürgermeister Frank Hix an. Zudem sollte das Buch von einem deutschsprachigen Autoren sein, sollte dieser noch leben wird man Versuchen ihn im kommenden Jahr in die Stadt einzuladen.

Wichtig ist bei der Auswahl des Titel auch das Motto unter dem die Aktion steht. „Wir möchten, dass sich das Buch mit der Thematik Freiheit und Aufbruch beschäftigt und sich an alle Generationen richtet. Die Thematik kann dabei aber relativ frei interpretiert werden“, so Möller.

Vorschläge können so noch bis zum 2. Juni eingereicht werden, präsentiert wird der Buchtitel dann vor den Sommerferien. Mit dabei sind bei der Aktion nicht nur die Schule, sondern auch die Seniorenheime und Kliniken der Stadt in denen auch gelesen werden wird. „Die Aktion soll im Februar starten und rund sechs Wochen dauern. Sie dient auch als Auftakt zu unseren 800-Jahr-Feierlichkeiten die sich über das ganze Jahr ziehen werden. Haben wir einen Überblick über die geplanten Aktionen rund um das Buch, werden wir auch noch einen Flyer herausgeben auf dem alles gebündelt zu finden ist“, erklärt Hix.

Eine Stadt liest ein Buch

Die Aktion fand ihren Ursprung in Chicago und wurde erstmals unter dem Titel „One Book, One Chaicago“ realisiert.

In Deutschland wurde das Projekt erstmals 2002 von Bad Hersfeld, Hamburg und Potsdamm durchgeführt. In Bad Hersfeld läuft die Aktion bis heute.

In Wien findet seit 2002 die vergleichbare Kampagne „Eine Stadt. Ein Buch.“ statt.

In Köln gibt es seit 2002 die Aktion „Ein Buch für die Stadt“ und in Frankfurt am Main findet seit 2010 das Lesefest statt.

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