Das Bürgerbüro in Hessisch Lichtenau zieht zum Jahreswechsel um

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Bei der Vertragsunterzeichnung dabei: (v.li.) Melissa Schweiger und Jens Helmer von der Stadtverwaltung, Dr. Karin Kiel Miteigentümerin, Jan-Philipp und Dieter Klüber (Investor) sowie Vermieter Florian Burg und Bürgermeister Michael Heußner.

Das Bürgerbüro in Hessisch Lichtenau wird in neue Räumlichkeiten umziehen. Der Vertrag wurde jetzt unterzeichnet

Hessisch Lichtenau. Das Lichtenauer Rathaus macht von außen was her, das ehemalige schmucke „Königlich Preußische Amtsgericht“ wurde 1895 errichtet. Doch vor 122 Jahren hatte man es noch nicht so mit der Barrierefreiheit, zudem sind die Räumlichkeiten so beengt, dass vertrauliche Gespräche im Bürgerbüro nicht stattfinden können.

Das soll bis zum Jahresende der Vergangenheit angehören. Der Grund: die Stadt mietet sich im gegenüberliegenden Gebäude ein, wo sich einst ein Schlecker-Markt befand. Dort soll dann nicht nur das Bürgerbüro einziehen, dass sich vor allem mit den alltäglichen Anliegen der Bürger befasst, sondern auch das Büro für Kultur und Tourismus. Den Vertrag unterschrieben jetzt der Vermieter Florian Burg und Bürgermeister Michael Heußner.

Bis die Stadt die neuen Räume beziehen kann wird es jedoch noch rund sechs Monate dauern. Die Räume müssen erst noch hergerichtet werden, damit der Drogerie-Charme einem funktionalen Büro weichen kann. Neben den Büroräumen wird es dann auch einen neuen Besprechungsraum geben. Alles soll barrierefreier und wesentlich einfacher zu erreichen sein.

Die Kaltmiete wird 1.273,32 Euro betragen. Eine Überprüfung, ob das aktuelle Stadtarchiv im „Hausmeisterbungalow“ beim Bürgerhaus für das neue Bürgerbüro hätte genutzt werden können, ergab, dass dies mit Kosten von rund 300.000 Euro verbunden gewesen wäre.

„Das ist Geld, was die Stadt nicht hat“, erklärt Bürgermeister Heußner. Zudem wären die Räumlichkeiten auch nicht so einfach barrierefrei zu gestalten gewesen. Zudem ist der Anschluss der neuen Räume an die Infrastrukur des Rathauses laut Heußner simpel zu bewerkstelligen.

Die Angestellten der Stadt freuen sich schon jetzt darauf die neuen Räumlichkeiten beziehen zu können. Auch wenn das neue Gebäude von außen nicht so viel hermacht wie das Rathaus, zählen am Ende doch die inneren Werte, und die sind deutlich besser.

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