Bürgermeister Wilhelm Gebhard fordert den „Schutzmann vor Ort“

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Michael Henes ist „Schutzmann vor Ort“ in Frankfurt. Doch auch für den ländlichen Raum wäre ein solches Amt denkbar.

Der Schutzmann vor Ort soll auch für ländliche Regionen kommen. Dafür hat sich Wanfrieds Bürgermeister Wilhelm Gebhard in einem Schreiben an den Hessischen Innenminister gewandt.

Wanfried - Wanfrieds Bürgermeister Wilhelm Gebhard wagt bereits jetzt einen Vorstoß nach Wiesbaden. Er wandte sich am vergangenen Montag an den Hessischen Staatsminister des Inneren und für Sport, Peter Beuth. Hintergrund für den im Schreiben genannten Vorschlag sind einerseits die erfreulichen Neueinstellungen bei der hessischen Polizei und gleichzeitig die aktuellen Vorfälle, die nicht nur in Wanfried, sondern auch in den anderen Kommunen der Region immer wieder zu beklagen sind.

Schnelle Aufklärung vor Ort

„Schwer zu klärende, vermeintlich geringfügigere Straftaten wie Vandalismus und Diebstahl zum Beispiel könnten mit einem Schutzmann vor Ort, der sich durch Präsenz und Bürgernähe auszeichnet, deutlich schneller aufklären lassen“, macht Gebhard deutlich, der die Polizeidirektion Werra-Meißner bereits 2011 auf den Schutzmann vor Ort angesprochen hat.

Bürgernahe Polizeiarbeit auch im ländlichen Raum

„Damals wie heute sind dafür in unserer Region leider keine Stellen vorgesehen. Aber gerade der Blick auf die begonnene und absehbare Personalausweitung der hessischen Polizei sollte dieser Form bürgernaher Polizeiarbeit auch für den ländlichen Raum eine Chance geben“, sagt er. Umso wichtiger sei es daher, dieses Thema landespolitisch aufzugreifen. „Das ist sicherlich ein Thema für alle Kommunen im Werra-Meißner-Kreis, die keine eigene Polizeistation haben. Wanfried hätte auf alle Fälle Interesse daran“, so Gebhard weiter. Als positives Beispiel nannte der Wanfrieder Bürgermeister die thüringische Nachbarstadt Treffurt, die mit dem dort eingesetzten Kontaktbereichsbeamten gute Erfahrungen sammeln können.

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