Bundespolizei-Standort Eschwege: Bund plant Millionen-Investition

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Die Bundespolizei am Standort Eschwege hat Investitionen von 9 Millionen Euro aus dem Bundeshaushalt in Aussicht. Foto: Archiv

Bis 2019 sollen 9 Millionen Euro aus dem Bundeshaushalt nach Eschwege fließen. Damit sollen Unterkünfte der Bundespolizei saniert und gebaut werden.

Eschwege. Bis 2019 sollen 9 Millionen Euro aus dem Bundeshaushalt nach Eschwege fließen – das Geld ist für die Grundsanierung eines Unterkunftsgebäudes sowie einen Neubau auf dem Gelände der Bundespolizei vorgesehen. Die Nachricht überbrachte der Bundestagsabgeordnete Michael Roth dem Leiter des Aus- und Fortbildungszentrums der Bundespolizei in Eschwege, Matthias Bick, in der vergangenen Woche.

Voraussetzung ist, dass der Bundestag dem Kabinettsentwurf im November zustimmt. Der sieht in den kommenden beiden Jahren jeweils zwei Millionen Euro für die Grundsanierung des Unterkunftsgebäudes 3 vor, die 2019 abgeschlossen sein soll. Für das zusätzliche Unterkunftsgebäude will der Bund im Jahr 2018 fünf Millionen Euro zur Verfügung stellen.

Roth fordert zügige Planung

Die Sanierung des Unterkunftsgebäudes 3 steht bereits seit 2009 an. Seit Jahren sind Teile der Belegschaft daher in provisorischen Containern untergebracht.

Jetzt gelte es, mit den Investitionen für eine adäquate Unterbringung und Ausbildung der kommenden Generationen zu sorgen, so Roth. Zwingende Voraussetzung für einen baldigen Baubeginn seien aber zügige Planungen. Und hier hapere es noch. "Jetzt müssen alle Verantwortlichen in den zuständigen Behörden aufs Gaspedal treten", so Roth.

In den kommenden drei Jahren werden 3.000 zusätzliche Stellen bei der Bundespolizei geschaffen. Doch auch darüber hinaus sieht Roth angesichts der gewachsenen Aufgaben der Bundespolizei einen hohen Bedarf bei Personal und Ausstattung. "Gute Bundespolizisten brauchen hervorragende Ausbildungs- und Arbeitsbedingungen. Am Standort Eschwege werden die zusätzlichen Mittel daher dringend benötigt, um die Einsatzfähigkeit der Bundespolizei langfristig zu sichern", so der Staatsminister.

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