Ein Mörderspiel: Drama des Ski-Club Helsa mit Loch im Biervorrat

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Nachdem man nur knapp der Bier-Ebbe entkam, ging es für den Ski-Club auf die Piste.

Der Ski-Club Helsa entging nur knapp der Apokalypse in Österreich

Helsa. Für den Ski-Club Helsa wurde es beinahe die Apokalypse in Österreich, als man kurzfristig wegen Lawinengefahr in ein Ersatzhotel ausweichen musste. Zwei Tage harrte man in St. Martin bei Lofer im Gasthof Bad Hockmoos aus, ehe die Reise weiterging. Statt auf die gewünschte Skipiste musste man anderen Aktivitäten nachgehen.

Saunabesuche, wohltemperiertes Schwimmbad und kühles frisches Bier mussten als Kompensation herhalten. Nach 52 Stunden konnte man dann aus dem Ersatzquartier endlich ins gelobte Skiland aufbrechen. Dabei wurde allen klar, wie knapp man einem noch viel größeren Desaster entkam. Denn der Wirt stellte fest, dass der Ski-Club „ein großes Loch in den Biervorrat“ getrunken hatte. „Ein klasse Hotel“ so das Urteil der Gestrandeten.

Wieder nüchtern kam man dann doch noch am Ziel an, dem Feriengut Grubhof. Doch vor Ort war nicht alles friedlich. Denn Mörder waren unterwegs, doch diese agierten so unprofessionell, dass sie auf frischer Tat geschnappt wurden. So stellte man sich das „Mörder-Spiel“, das man zur Abwechslung vor Ort spielte nicht vor. „Die meisten Mörder müssen noch üben“, so das Fazit der Überlebenden. Die Spielkritik konnte man in der Redesauna genauer besprechen.

Die Verlierer hingegen, die kein Wort über ihr missglücktes Spiel sprechen wollten, nahmen die Ruhesauna. Wer weniger an Wärme interessiert war, der schaute sich die Eisbären-Aufführung von drei Damen in der Turnhalle an. Doch was wäre eine Skifreizeit ohne Highlight: Eine Gruppenrallye. Vier Gruppen mussten fünf Posten ansteuern und Aufgaben lösen.

Die Gewinner bekamen Skier aus Schokolade. Die hätte man auch bei der Abfahrt verwenden können, allerdings setzte man dabei auf solideres Material. Doch nach all dem Stress musste man auch einige Verluste ertragen, da fiese Erkältungsviren unter den Teilnehmern die Runde machten. Am Ende kam man jedoch wieder wohlbehalten an und die Wirte konnten den Biervorrat inzwischen wieder auffüllen.

Für Manfred Schröder, der seit rund 30 Jahren diese Freizeiten organisiert war es eine organisatorische Herausforderung. Er selbst hatte solche Umstände noch nicht erlebt. Die Gäste waren dennoch mit ihrem Abenteuer zufrieden.

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