Copernicum der Beruflichen Schulen in Witzenhausen ist fertig

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Freuten sich über die Eröffnung des Copernicum: (v.li.) Ali-Kaan Pelitli (Schülervertretung), Jörg-Michael Brückner (Architekt), Stefan Reuß (Landrat), Jörg Schmelting (Abteilungsleiter), Lothar Tinnemeyer (MINT Beauftragter) sowie Elisabteh Franz, Schulleiterin.

Anbau der Beruflichen Schulen Witzenhausen, das Copernicum, ist fertig

Witzenhausen. Der neue Anbau der Beruflichen Schulen in Witzenhausen, das „Copernicum“, ist fertig. 2011 begannen die Planungen und es sollte zunächst nicht mehr als 2 Millionen Euro kosten, so die Vorgaben des Kreises für den Architekten.

„Das war zu Zeiten der Finanzkrise, als man mir den Auftrag gab, das Copernicum zu planen. Aber ein Plan ist nur gut, wenn man diesen anpassen kann, und das haben wir mehrfach“, erklärte der Architekt Jörg-Michael Brückner. Am Ende zahlte man dann 4,2 Millionen Euro für den Bau, für den der Architekt in dieser Form sogar 4,5 Millionen Euro veranschlagt hatte. Landrat Stefan Reuß sagte zu den Kosten, die am Ende 2,2 Millionen Euro höher ausfielen, als die ursprüngliche Vorgabe lautete: „Die gestiegenen Kosten lagen nicht am Architekten. Wir wollten hier etwas Vernünftiges errichten und bei dem, was wir letztlich dafür benötigt haben, sind nun einmal die Kosten gestiegen. Doch das Copernicum ist mehr als ein Schulgebäude, es ist auch eine Wirtschaftsförderung“, so Reuß.

Der Landrat beschrieb dies, dass die naturwissenschaftlichen Fächer in dem Copernicum unterrichtet werden, die für den Wirtschaftsstandort Nordhessen und die dafür benötigten Fachkräfte wichtig sind. Die Naturwissenschaften gehören zu den MINT-Fächern (Mathe, Informatik, Naturwissenschaften und Technik). Jörg Schmelting, der zukünftig für die naturwissenschaftliche Abteilung zuständig ist, freute sich vor allem über die hellen, lichtdurchfluteten Räume und das mittlere Forum, wo Schüler einzeln oder in Gruppen an vorgesehenen Arbeitsplätzen lernen können.

Dem schloss sich auch Ali-Kaan Pelitli von der Schülervertretung an und erklärte: „Wenn man das fertige Copernicum sieht, sind all die Mühen und Anstrengungen vergessen, weil das Ergebnis so gut geworden ist.“ Neben dem Kreis, der den Bau finanziert hat, bedankte sich Schulleiterin Elisabeth Franz aber auch bei den Sponsoren – Stadt Witzenhausen, Land Hessen, Verband der chemischen Industrie, Förderverein BS Witzenhausen, Gemeinnützige Sparkassenstiftung, Bürgerstiftung des Werra-Meißner-Kreises sowie der Firma Ahlborn – die im Forum der Schule eine Bildschirmwand sowie eine Rotationswaage mit Skala für insgesamt 16.810 Euro ermöglichten.

Benannt wurde das Copernicum nach dem Astronom Nicolaus Copernicus, der davon ausging, dass sich die Erde um die Sonne dreht und nicht im Mittelpunkt des Universums befindet.

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