Demografiekongress: Wilhelm Gebhard warb in Berlin für die Region

Wanfrieds Bürgermeister Wilhelm Gebhard (2.v.re.) stellte die Anstrengungen der Stadt Wanfried bei der Gestaltung des demografischen Wandels auf dem Demografiekongress in Berlin vor. Foto: Privat
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Wanfrieds Bürgermeister Wilhelm Gebhard (2.v.re.) stellte die Anstrengungen der Stadt Wanfried bei der Gestaltung des demografischen Wandels auf dem Demografiekongress in Berlin vor. Foto: Privat

Wanfrieds Bürgermeister Wilhelm Gebhard hat auf dem Demografiekongress in Berlin an einer Podiumsdiskussion zum demografischen Wandel teilgenommen.

Wanfried. Wanfrieds Bürgermeister Wilhelm Gebhard hat auch in diesem Jahr auf dem Demografiekongress in Berlin die Werbetrommel für den Ländlichen Raum gerührt. Gebhard war Teilnehmer einer Podiumsdiskussion zum Titel "Bürgermeister und Landräte gestalten den demografischen Wandel", die  mehr als 100 Zuhörer verfolgten.

"Ich freue mich, dass unsere Bemühungen bundesweit bekannt sind und wir zu solch bedeutsamen Kongressen eingeladen werden", so Gebhard.

Er stellte die Anstrengungen der Stadt Wanfried und das Konzept zur Vermarktung von Leerständen durch die Bürgergruppe in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung vor und berichtete, dass seit 2006 53 teilweise schwer vermittelbare Immobilien den Eigentümer gewechselt haben und dadurch zahlreiche Neubürger aus den Niederlanden und aus den deutschen Ballungsgebieten gewonnen wurden. Zudem warb Gebhard für den ländlichen Raum, weil Lebensqualität und soziale Infrastruktur stimmten und die Lebenshaltungskosten vergleichsweise günstig seien.

"Kommunen finanziell besser ausstatten"

Weitere Themen waren unter anderem die Integration von Flüchtlingen, Nachwuchskräftegewinnung für die Industrie, die ärztliche Versorgung im ländlichen Raum und die Unterstützung des Ehrenamts.

Einigkeit herrschte auf dem Podium über die Fördermechanismen: "Bund und Länder sollten aufhören, immer neue Fördertöpfe aufzustellen, die umfangreiche Anträge erfordern, nur geringe Zuweisungen bringen und oft mit hohen Eigenmitteln verbunden  sind", lautete der Tenor. Stattdessen sollten die Kommunen finanziell besser ausgestattet werden.

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