Demokratiekonferenz 2018 setzt Fokus auf Beteiligung

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Katharina Franke (re.) begrüßte zusammen mit Schülern der Johannisbergschule die Teilnehmer der Konferenz.
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Dr. Rainer Becker vom Beratungsnetzwerk Hessen stimmte die Teilnehmer mit einem Impulsvortrag auf die Workshops ein.
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Beteiligung und Mitbestimmung standen in diesem Jahr im Mittelpunkt der Demokratiekonferenz „DemKon 2018“ zu der die Partnerschaft für Demokratie im Werra-Meißner Kreis am vergangenen Freitagnachmittag in die Johannisberg-Schule eingeladen hatte.

Witzenhausen.  Seit Entstehung der Partnerschaft im Jahr 2015 habe man gemeinsam bereits 119 Projekte umgesetzt, berichtet Katharina Franke von der Koordinierungsstelle Partnerschaft für Demokratie im Werra-Meißner. Allein 2018 seien es 40 Projekte gewesen. Über die Ergebnisse konnten sich die Konferenzbesucher auf Stellwänden im Foyer der Gesamtschule informieren.

Demokratie spiele in der Gesellschaft eine wichtige Rolle, betonte Landrat Stefan Reuß in seinem Grußwort und nahm Bezug auf das historische Datum der Veranstaltung, den 9. November. Der 9. November sei ein wichtiges Datum für die Demokratie, so Reuß. Auf der Geschichte der vergangenen 100 Jahre aufbauend müsse die Entwicklung der Demokratie vorangetrieben werden, ein Stillstand dürfe nicht eintreten. Es sei nicht selbstverständlich, dass wir heute in einer Demokratie leben können, so der Landrat. Um so wichtiger sei es, dass sich bereits junge Menschen für Demokratie einsetzten und hierfür kämpfen.

Welche Rolle hierbei der Schule zukommt, skizzierte Dr. Rainer Becker vom Beratungsnetzwerk Hessen - gemeinsam für Demokratie und gegen Rechtsextremismus in seinem Impulsvortrag. Anhand von Beispielen zeigte Becker auf, wie wichtig die pädagogische Haltung bei der Bildung und Förderung der Demokratie sei. Man müsse in Konfliktsituationen Haltung zeigen und von der Haltung zur Handlung gelangen.

„Demokratie lebt vom Mitmachen und Mitbestimmen. Das Mitbestimmen über Beteiligungsprozesse beginnt im unmittelbaren Lebensumfeld und findet vorerst auf kommunaler Ebene statt. Um die Mitbestimmung von Bürgern, Kindern und Jugendlichen, innerhalb und außerhalb von Schule dauerhaft zu verankern, ist es notwendig, dass alle relevanten Akteure auf der jeweiligen Ebene in einen dialogischen Prozess eintreten. Hierzu möchte die Partnerschaft für Demokratie im Werra-Meißner Kreis animieren“, erläutert Katharina Franke.

Um den Teilnehmern einen Einblick in die Mitbestimmungsmöglichkeiten zu bieten, fanden im Laufe des Nachmittags drei Workshops zu den Themen Schülerbeteiligung, Jugendbeteiligung und Bürgerbeteiligung satt.

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