Ein Denkmal aus Steinen

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In der Nähe eines Grenzturm-Nachbaus entsteht ein lebendiges - und interaktives - Denkmal aus 1.000 steinen

Bad Sooden-Allendorf. Ein Ort, der nicht in Vergessenheit gerät. Ein Ort der Angst. Ein Ort, der jahrelang nicht zugänglich war...Von diesen Orten gab es noch vor 26 Jahren einige. An einem dieser Orte befindet sich seit Dienstag das neue Kunstwerk ,1.000 Steine’. Der Name des interaktiven Kunstwerks ist das Ziel: Willi Jacobi, Ideengeber des Projektes ,1.000 Steine’, fordert Wanderer aus aller Welt auf, bei einem Besuch des Grünen Bandes oder des Grenzmuseums Schifflersgrund einen Stein auf der Heyer, neben dem Beobachtungsturm-Nachbau, abzulegen.Damit soll an die Wiedervereinigung vor 25 Jahren erinnert und verdeutlicht werden, dass Menschen an dieser, früher im Grenzbereich unzugänglichen Stelle, wieder zusammen kommen können.

Steine ablegen

Ab sofort ist es Besuchern möglich, seinen ganz persönlichen Stein aus der Heimat wasserfest zu beschriften, dort abzulegen und so das Kunstwerk zu erweitern. Um die Entwicklung verfolgen zu können, ist das Dokumentieren der Platzierung des Steins durch ein Foto sehr wichtig. Dieses kann dann auf Insta­gram mit dem Hashtag "#1000_steine_im_werratal" hochgeladen oder an die Werratal Tourismus Marketing GmbH (WTMG) per E-Mail an info@urlaub-werratal.de zur Veröffentlichung gesendet werden.Auf www.instagram.com ist es für Jeden möglich, die Entwicklung des Kunstwerks zu verfolgen.

1.000 Steine sollen es werden - gerne mehr

Bereits während der Einweihung, die anlässlich der Jahreshauptversammlung der Werratal Touristik e.V. stattfand, wurde das Kunstwerk um 26 Steine reicher. Als einer der ersten der anwesenden Gäste legte Dr. Rainer Wallmann, Vize-Landrat und Tourismus-Dezernent, einen aus Berlin mitgebrachten Stein ab. Zuvor hatte Stefan Heuckeroth-Hartmann, stellvertretender Vorsitzender des Arbeitskreises Grenzinformation, bereits zwei Sandsteinbrocken aus dem beim Schifflersgrund befindlichem Steinbruch als Sockel platziert.Gefolgt von Willi Jacobi mit einem Stein aus Finkenwerder, Claudia Krabbes, Geschäftsführerin der WTMG, mit einem Stein aus Leipzig und Frank Hix, Bürgermeister von Bad Sooden-Allendorf, der einen Stein aus seiner Stadt mitbrachte.

,1.000 Steine’ ist ein Gemeinschaftsprojekt der Werratal Tourismus Marketing GmbH, des Grenzmuseums Schifflersgrund und der Stadt Bad Sooden-Allendorf.

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