Der DFB kommt an die Rhenanus-Schule und bildet Jugendliche zu DFB-Junior-Coaches aus

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Die DFB-JUNIOR-COACH Ausbildung dient der Entwicklung des Nachwuchses und dem Entgegenwirken des rückläufigen Engagements im Ehrenamt.

Von der Schulbank auf die Trainerbank des Deutschen Fußball Bundes in den Osterferien

Bad Sooden-Allendorf. An der Rhenanus-Schulewerden in den Osterferien Schüler aus dem gesamten Werra-Meißner-Kreis zu DFB-Junior-Coaches ausgebildet. Die Rhenanus-Schule ist somit eine von bundesweit fast 200 Schulen pro Schuljahr, an denen Jugendliche zu jungen Trainern ausgebildet werden. Teilnehmen können Jugendliche ab 15 Jahren. Die Ausbildung erfolgt durch DFB-Ausbilder in der Zeit vom 3.-7. April ganztägig in der Rhenanus-Schule in Bad Sooden-Allendorf und ist für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kostenfrei. Anmeldungen nimmt die Rhenanus-Schule telefonisch unter S 05652-95888-0 per Fax -29 oder als Mail (rhenanusschule@gmail.com) entgegen. Nach sehr erfolgreichen vier Schuljahren seit 2013 mit etwa 13.000 zertifizierten DFB-Junior-Coaches sollen im laufenden Schuljahr weitere 4.000 Schüler in ganz Deutschland die Ausbildung zum DFB-Junior-Coach durchlaufen. Der vom DFB mit Unterstützung der Commerzbank initiierte DFB-JUNIOR-COACH wird vom DFB-Präsidenten Reinhard Grindel als Schirmherr sowie von Bundestrainer Joachim Löw als Pate begleitet. Der DFB-JUNIOR-COACH bildet eine wichtige Säule innerhalb der DFB-Qualifizierungsoffensive und dient als Einstieg in die lizenzierte Trainertätigkeit. Das Programm geht die großen Herausforderungen für den Fußball an, wie den demografischen Wandel, die Ausdehnung der Schulzeit und das rückläufige Engagement beim Ehrenamt. Ziele des Programms sind somit sowohl die Sicherung des Trainernachwuchses in Deutschland als auch die Förderung des Ehrenamtes. „Der Kinder- und Jugendbereich braucht viele qualifizierte und motivierte Trainer. Hier werden wichtige Grundlagen gelegt. Die DFB-Junior-Coaches werden den Jugendfußball in Deutschland nachhaltig aufwerten“, sagt DFB-Sportdirektor Horst Hrubesch.

Unterstützt wird die Ausbildung von der Commerzbank, die als Premium-Partner des DFB auch Partner des DFB-JUNIOR-COACH-Programms ist. Neben der sportspezifischen Ausbildung wird besonderer Wert auf die Persönlichkeitsentwicklung der Nachwuchstrainer gelegt. Uwe Hellmann, Leiter Brand Management der Commerzbank AG: „An jedem Schulstandort bundesweit bereiten Commerzbank-Paten die Nachwuchstrainer auf die Herausforderungen des Berufslebens vor. Durch unsere Angebote sollen sie sich persönlich weiterentwickeln können. So bieten wir ihnen unter anderem die Möglichkeit von Schülerpraktika in unseren Filialen oder die Teilnahme an einem professionellen Bewerbertraining an. Als Commerzbank können wir darüber hinaus mit viel Experten-Know-how den Junior-Coaches finanzwirtschaftliche Zusammenhänge praxisnah erklären. Unser Dank gilt den Jugendlichen, die mit Ihrem Engagement beim DFB-JUNIOR-COACH bereits früh gesellschaftliche Verantwortung übernehmen - dies wollen wir mit unserem Beitrag honorieren.“

Über den DFB:

Veränderte gesellschaftliche Rahmenbedingungen bedeuten eine Herausforderung für den gesamten Fußball in Deutschland. Der DFB als Dachverband sowie die 21 Landesverbände entwickeln zur Bewältigung der Reformaufgaben gezielte Maßnahmen wie z.B. den DFB-JUNIOR-COACH. Der DFB gehört zu den weltweit erfolgreichsten Sportverbänden. Die A-Nationalmannschaft der Männer wurde 2014 zum vierten Mal Weltmeister. Dreimal konnte die Europameisterschaft gewonnen werden. Die Frauen haben bis heute zwei WM-Titel und acht Europameisterschaften gewonnen. Erstmals in seiner Geschichte zählt der Deutsche Fußball-Bund mehr als 7 Millionen Mitglieder. Exakt 7.043.964 Mitglieder und somit 74.493 mehr als im Vorjahr sind aktuell in den 21 Landesverbänden des DFB gemeldet.

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