Ehemaliger Bürgermeister von Bad Sooden-Allendorf erhält Bundesverdienstkreuz

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Ronald Gundlach wurde durch Landrat Stefan Reuß das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen.

Für sein langes haupt- und ehrenamtliches Engagement bekam Ronald Gundlach von Landrat Stefan Reuß das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen.

Bad Sooden-Allendorf. Für sein jahrzehntelanges haupt- und ehrenamtliches Engagement in Politik, Kirche und Sozialwesen bekam der ehemalige Bürgermeister von Bad Sooden-Allendorf, Ronald Gundlach, das Bundesverdienstkreuz am Bande von Landrat Stefan Reuß verliehen. Reuß stellt in seiner Rede die besondere Leistung von Ronald Gundlach in seiner Zeit als Bürgermeister heraus. „Er hat zu einer Zeit die Verantwortung übernommen, die durch die Veränderungen im Kurwesen geprägt war. Es stellte sich ihm die Frage, wie kann man eine Kurstadt so umbauen, dass man Weiterentwicklungen voran treiben kann,“ so der Landrat.

Schon seit 1977 engagierte sich Ronald Grundlach in Bad Sooden-Allendorf in der Stadtverordnetenversammlung. Ab 1981 war er Mitglied im Kreistag und von 1989 bis 1997 dessen Vorsitzender. Zudem engagierte er sich als Präsident des Landkreistages. In Bezug auf sein Amt als Bürgermeister beschrieb Stefan Reuß, Ronald Gundlach als einen Mann, der trotz der nicht so einfachen Mehrheitsverhältnisse im Stadtparlament, immer um Konsenz bemüht war. „Man muss viel reden, hinter geschlossenen Türen, weil man eine Gesamtverantwortung für das Beste der Stadt übernimmt und das über Parteigrenzen hinaus“, so Reuß. „Ronald, du hast Bad Sooden-Allendorf geprägt,“ formulierte es Silvia Börner in ihrer Rede als Vertreterin der Stadtverordnetenversammlung und gratulierte in deren Namen zu der Auszeichnung. Neben seiner politischen Tätigkeit hat Ronald Gundlach sich auch im Vorstand des Hessischen Heilbäderverbandes engagiert.

„Ohne dein Engagement gäbe es den Hessischen Heilbäderverband nicht mehr, du hast ihn zu einer Bäderfamilie gemacht,“ lobte ihn die Geschäftsführerin des Hessischen Heilbäderverbandes, Almut Boller, in ihrer Rede. Nach den Festreden gab es für Weggefährten, die Familie und Freunde noch die Möglichkeit sich auszutauschen und dem Bundesverdienstkreuzträger zu gratulieren.

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