Aus drei Wehren bei Waldkappel wurde eine mit neuem Feuerwehrfahrzeug

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(V.li.) Waldkappels Bürgermeister Reiner Adam übergibt die Schlüssel an Christoph Kulla (Stellvertretender Leiter der Wehr Eltmannsee, Gehau, Stolzhausen). Stadtbrandinspektor Carsten Degenhardt und Kreisbrandinspektor Christian Sasse waren mit dabei. Sasse übergab auch noch einen Zuschuss des Kreises  in Höhe von 9.500 Euro.

Eltmannsee, Gehau und Stolzhausen haben jetzt eine gemeinsame Feuerwehr. Die Einsatzabteilungen wurden zusammengelegt. Die neue Wehr bekam auch gleich ein neues Fahrzeug

Waldkappel. Die drei Einsatzabteilungen der Feuerwehren von Eltmannsee, Gehau und Stolzhausen haben sich zu einer Abteilung zusammengeschlossen. Die Feuerwehrvereine bleiben jedoch getrennt. bereits in der Vergangenheit sind die drei Wehren zusammen bei Wettbewerben angetreten und haben entsprechend zusammen gearbeitet.

Nun bilden sie offiziell die freiwillige Feuerwehr Eltmannsee/Gehau/Stolzhausen, wie es Waldkappels Stadtbrandinspektor Carsten Degenhardt erklärte. Waldkappels Bürgermeister Reiner Adam konnte zudem nun in einer Feierstunde der neuen Einsatzabteilung, die ihren Stützpunkt in Gehau hat, die Schlüssel für ein neues Einsatzfahrzeug überreichen, einem TSF-W – Tragkraftspritzenfahrzeug.

Das bisherige Fahrzeug in Gehau war ein Eigenbau, das Ursprüngliche Fahrzeug war Jahrgang 1983. Das Fahrgestell für das neue TSF wurde vom Land Hessen gestellt, den Aufbau von rund 50.000 Euro konnte man durch einen Zuschuss für „Interkommunale Zusammenarbeit“, den man durch die Zusammenlegung der Einsatzabteilungen erhalten hat, finanzieren.

Knapp 90.000 Euro hat das Fahrzeug gekostet. „Es ist gut zu wissen, dass man das neue TSF-W hat. Doch am besten ist es, wenn es erst gar nicht zum Einsatz kommen muss“, erklärte Kreisbrandinspektor Christian Sasse. Das neue Fahrzeug unterzubringen war nicht einfach. Die Fahrzeuge werden immer größer, die Garagen nicht.

So mussten die Ehrenamtlichen am Dorfgemeinschaftshaus einige Änderungen vornehmen. Auch der Technische Prüfdienst hat einiges zu bemängeln, da sich einige Richtlinien inzwischen geändert hatten. Die Feuerwehrleute werkelten daher in 300 Arbeitsstunden, damit nun alles korrekt am DGH untergebracht ist, wie es der stellvertretende Wehrleiter Christoph Kulla betonte.

Feuerwehr sei mehr als ein Ehrenamt, man trage eine hohe Verantwortung, man sei der MacGyver unter den Ehrenamtlichen. Dennoch war man froh, dass man diese MacGyver-Kreativität nicht erneut am neuen TSF-W unter Beweis stellen musste.

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