Erster Spatenstich für neue Kita in Eschwege gefeiert

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Im Februar 2021 soll die neue Kita in Bahnhofsnähe eröffnet werden, vergangene Woche erfolgte der erste Spatenstich.

Im Februar 2021 sollen die ersten Kinder in die neue Kita in Eschwege einziehen.

Eschwege. Mit Unterstützung von Kindern der Kita Farbenland erfolgte am Donnerstag der Spatenstich für die neue Kita am Bahnhof. „Heute ist ein schöner Tag für Eschwege, weil deutlich sichtbar wird, hier tut sich was“, sagte Bürgermeister Alexander Heppe beim Spatenstich. Schon vor einem Monat wurde damit begonnen, das Gelände vorzubereiten und auf ein Niveau zu bringen. Sechs Kindergartengruppen werden in das neue Gebäude einziehen, das in ökologischer Bauweise in Holz-Rahmenkonstruktion errichtet wird. Eine Fotovoltaikanlage und ein Grasdach runden das Konzept ab.

2,7 Millionen Fördermittel

 Das Projekt ist mit 4,3 Millionen Euro Baukosten kalkuliert. 1,5 Millionen Euro Fördermittel kommen vom Bund und aus Mitteln der Europäischen Union wird der Bau mit 1,2 Millionen Euro gefördert. Es bleiben für Eschwege Kosten in Höhe von 1,6 Millionen Euro. Es wurden bereits Aufträge in Höhe von 2,9 Millionen Euro an das Bauhandwerk vergeben, berichtete Heppe.

Pädagogische Schwerpunkte Bewegung und Ernährung

Das pädagogische Konzept der Kita legt den Schwerpunkt auf Ernährung und Bewegung. Sie ist barrierefrei geplant und hat eine eigene Küche, in der täglich gekocht wird. Die Außenanlage wird so konzipiert, dass eine Trennung zwischen den Bereichen für die Kinder der Krabbelgruppe und den Kindern über drei Jahren möglich ist. „Wir erleben eine gute Zusammenarbeit und den Austausch von Ideen. Die meisten Gewerke sind bereits vergeben und wir sind gut im Zeitplan“, berichtet Stefanie Hartung vom Architektenbüro KM Architekten bda. Heidi Bevern-Kümmel, die Leiterin des Fachbereichs 4 für Jugend, Familie, Senioren und Soziales beim Werra-Meißner-Kreis, überbrachte die Grüße des Landrates Stefan Reuß.

Betreuungsangebot der Stadt ausgebaut

„Wir freuen, dass das Betreuungsangebot der Stadt so erweitert wird. Es ist wichtig, in frühkindliche Bildung zu investieren. Wir erleben täglich, dass die Erziehungsprobleme in den Elternhäusern zunehmen. Durch die Investition wird die Stadt attraktiver für junge Familien. Das kann Menschen motivieren, nach Eschwege zu ziehen oder wieder zurück zu kommen“, sagte Heidi Bevern-Kümmel.

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