Eschenstruth feierte sein neues Löschfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr

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Die Bürger von Eschenstruth kamen zur Vorstellung des neuen Löschfahrzeuges der Freiwilligen Feuerwehr.

Das neue Löschfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr wurde von den Bürgern Eschenstruths feierlich in Empfang genommen

Eschenstruth. Die Aufgaben der Feuerwehren, auch der Helsaer, haben sich in den letzten Jahren sehr geändert. Die Anforderungen sind vielfältiger geworden und beanspruchen sehr viel Freizeit, Wissen, Übung, Engagement und eine gute Ausrüstung um das zu bewältigen.

Wie sagte schon Johann Wolfgang von Goethe: „Ein Mann, der recht zu wirken denkt, muss auf das beste Werkzeug halten“. Zu einer guten Ausstattung gehört also auch ein dementsprechendes Fahrzeug, das den Anforderungen entspricht. Und das wurde kürzlich am zukünftigen Standort, dem Feuerwehrhaus Eschenstruth, übergeben und vorgestellt.

Dieses HLF 20 - Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug - ist ein Ersatz für das in 1993 angeschaffte Löschgruppenfahrzeug das wegen technischer Mängel 2015 außer Dienst gestellt wurde. Bis heute behalf man sich mit Ersatz- bzw. geliehenen Fahrzeugen. Die Beladung wurde teilweise erneuert oder ergänzt. Highlight ist ein akkubetriebener Rettungssatz.

Für Eschenstruth war daher die Übergabe ein besonderer Moment. Das halbe Dorf und Feuerwehrleute aus den Nachbarorten waren gekommen. Zunächst war das Fahrzeug nicht zu finden. Da hatten sich die Verantwortlichen etwas ausgedacht. Ein historischer Umzug der Fahrzeuge der Eschenstruther Wehr wurde gezeigt. Zunächst fuhr ein von einem Traktor gezogener Tragkraftspritzenanhänger vorbei. Anschließend ein LF 8/6 Gefahrgut und ein LF 16. Jetzt war es endlich soweit.

Das HLF fuhr mit viel Beifall und unter Konfettiregen vor. Nach den Redebeiträgen überreichte Bürgermeister Tilo Küthe der Feuerwehr einen symbolischen übergroßen Pappschlüssel, den Gemeindebrandinspektor Timo Schröder dankend entgegen nahm. Wehrführer Sascha Dippel gab den Schlüssel dann weiter an die Vertreterin der Einwohner, Nadine Steinbrecher.

„Denn letztlich“, so der Wehrführer, „gehört das Fahrzeug der Bevölkerung. Wir gehen nur damit um. Und das in letzter Zeit reichlich.“ Jeden Abend in den letzten zwei Wochen übte die Einsatzabteilung, um sicher mit dem Feuerwehrauto umgehen zu können. Nun war Gelegenheit sich über das HLF zu informieren, was auch viele nutzten. Als der offizielle Teil vorüber war, konnte gefeiert werden. Der Discjockey gab sein Bestes. Hunger und Durst musste niemand leiden.

Die Kinder hatten auf der Hüpfburg und beim Schminken viel Spaß. Es war ein tolles Feuerwehrfest, bei dem alle Abteilungen beteiligt waren. Von der Kinderfeuerwehr bis zur Alters- und Ehrenabteilung.

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