Eschweges Innenstadt bald barrierefrei

V.l.) Dieter Kesper, Markus Mengel, Alexander Heppe, (unten, v.l.) Sven Fischer, Daniel Kürschner, Karl Montag und  Heinz Jona.
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V.l.) Dieter Kesper, Markus Mengel, Alexander Heppe, (unten, v.l.) Sven Fischer, Daniel Kürschner, Karl Montag und  Heinz Jona.

Bis Ende des Jahres werden in Eschwege an 20 Stellen die Übergänge über die Straßen barrierefrei und für sehbehinderte geeignet umgebaut.

Eschwege. Bis Ende November werden die Bauarbeiten dauern, dann kann man von allen Seniorenheimen barrierefrei in die Innenstadt gelangen. An vierzig Stellen wird der Bordstein auf beiden Seiten der jeweiligen Straßen abgesenkt, so dass 20 barrierefrei Straßenübergänge entstehen. Der Startschuss für die Umbauarbeiten fiel letzte Woche in der Döhlestraße. Die Anregung für die Maßnahme kam vom Seniorenforum, den Altenheimen und dem VDK.

175.000 Euro wird die Baumaßnahme insgesamt kosten, davon werden 150.000 Euro vom Land Hessen übernommen. Die abgesenkten Bordsteine, werden mit einem besonderen Kantstein versehen, der die Übergänge für Blinde oder Sehbehinderte ertastbar macht.

"Etwas richtig Gutes für die Stadt"

„Das ist etwas richtig Gutes für die Stadt, nicht nur für die Senioren, sondern auch für jeden, der schon einmal einen Kinderwagen geschoben hat“, sagte Bürgermeister Heppe. Besonders war in diesem Fall die intensive Bürgerbeteiligung, für die die Kreisstadt schon in Berlin ausgezeichnet wurde. Schon eineinhalb Jahre vor dem Beginn der Arbeiten wurden die Heimbeiräte der Seniorenheime befragt, welche Wege in die Stadt am meisten benutzt werden. So kann dort umgebaut werden, wo es nötig ist. „Für uns ist das ein absolutes Highlight und eine perfekte Ergänzung für das Quartier. Damit wird unser Standort ausgewertet“, freut sich Christian Heller, der Leiter des Seniorenheims in der Döhlestraße.

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