Eschwege bietet trotz Corona-Pandemie ein Ferienprogramm für Kinder

(V.li.) Jörn Engler, Sarah-Michelle Bach, Paula Zacher und Bürgermeister Alexander Heppe stellen das Ferienprogramm der Stadt Eschwege vor. In den sechswöchigen Sommerferien sollen – trotz Coronapandemie – Eltern bei der Betreuung ihrer Kinder von der Jugendförderung der Stadt Unterstützung bekommen.
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(V.li.) Jörn Engler, Sarah-Michelle Bach, Paula Zacher und Bürgermeister Alexander Heppe stellen das Ferienprogramm der Stadt Eschwege vor. In den sechswöchigen Sommerferien sollen – trotz Coronapandemie – Eltern bei der Betreuung ihrer Kinder von der Jugendförderung der Stadt Unterstützung bekommen.

Eschweges Jugendförderung hat ein Ferienprogramm zur Entlastung von berufstätigen Eltern erstellt.

Eschwege.  Die Ferienspiele in Eschwege haben eine lange Tradition und sind seit Jahren eine Entlastung für berufstätige Eltern während der Schulferien. Dass sie in diesem Jahr wegen der besonderen Situation der Corona-Pandemie nicht in der herkömmlichen Form angeboten werden können, ist klar. Die Jugendförderung der Stadt hat aber ein alternatives Konzept erarbeitet, das jetzt vorgestellt wurde. Das Ferienprogramm „diesmal anders“ richtet sich primär an berufstätige Eltern.

Angebote trotz Pandemie

„Wir sind froh, dass einige Partner, die in den letzten Jahren mit uns zusammen gearbeitet haben, trotz Pandemie Angebote machen. Das Ferienprogramm ist ein ergänzender Baustein für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf“, erklärt Bürgermeister Alexander Heppe. Nachdem wegen der Corona-Krise bei vielen berufstätigen Eltern der Jahresurlaub und auch der Sonderurlaub schon für die Betreuung ihrer Kinder aufgebraucht ist, stehen sie in den Schulferien vor großen Herausforderungen. „Es war lange Zeit unklar, wie sich die Infektionszahlen entwickeln, am Anfang konnten wir uns nicht vorstellen, ein Ferienprogramm aufstellen zu können. Ferienspiele wird es in bekannten Umfang nicht geben“, sagt Jörn Engler, der Fachbereichsleiter für Familie und Soziales der Kreisstadt. Das reduzierte Konzept sieht eine Kombination aus Betreuung und kleinen Aktionen vor. Die Betreuung ist dabei zeitlich begrenzt und findet auch nur mit einer geringeren Kinderzahl statt.

Programm ist erweiterbar

„In der ersten und zweiten Ferienwoche gibt es Aktionen von Vereinen und wir wollen die Resonanz der Familien abwarten“, erläutert Engler. Eventuell würden noch weitere Angebote zum Ende der Schulferien hinzu kommen. Eines sei aber ganz besonders wichtig: „Die Sicherheit hat höchste Priorität“, sagt Engler. Trotz Pandemie gibt es einige Bestandteile der Ferienspiele, die auch im diesjährigen Programm enthalten sind. Der soziale Stadtteilladen auf dem Heuberg bietet wieder die gesamten sechs Wochen Betreuung an, die Kunstwerkstatt, die Holzwerkstatt und Experimental-Naturwissenschaften zum Anfassen werden auch in diesem Jahr stattfinden.

Berufstätige Eltern haben Vorrang

Voraussetzung für die Teilnahme eines Kindes am Ferienprogramm ist die Berufstätigkeit der Eltern. Erst wenn keine berufstätigen Eltern mehr Plätze für ihre Kinder haben wollen, werden die übrigen Teilnehmerplätze verlost. Weitere Informationen gibt es bei Paula Zacher und Rigobert Gaßmann von der Jugendförderung der Stadt Eschwege oder im Familienbüro der Stadt. Dort erfolgt auch die Anmeldung – oder über die Internetseite der Stadt unter www.unser-ferienprogramm.de/eschwege

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