Ausschuss stimmt Plänen für Dialysezentrum am Klinikum zu

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Zwei Geschosse, 40 Betten auf 810 Quadratmetern, barrierefrei und mit unterirdischem Zugang zum Klinikum, so soll das neue Dialysezentrum aussehen.

Der Ausschuss für Bauen und Umwelt der Kreisstadt hat den Plänen für das Dialysezentrum zugestimmt.

Eschwege. Auf große Zustimmung sind die Pläne zum Neubau eines Dialysezentrums auf dem Gelände des Klinikums Werra-Meißner in Eschwege im Ausschuss für Bauen und Umwelt gestoßen. Die Patienten-Heimversorgung gemeinnützige Stiftung (PHV), die derzeit auch das Zentrum in der Luisenstraße mit dem Klinikum betreibt, hat dem Ausschuss die Pläne in dessen letzten Sitzung vorgelegt.

Michael Rimbach, der Verwaltungsdirektor des Klinikums, erläuterte zunächst, dass das Klinikum schon seit Jahren nach einer Lösung für die Dialyseabteilung sucht. „Die Station ist viel zu klein und der Aufzug ist ein Nadelöhr. Wir haben zusammen mit der PHV schon 13 Pläne erarbeitet, um die Situation zu verbessern, jetzt sind wir so weit, dass wir eine Planung vorlegen können“, berichtete er. Der Bedarf an Dialyseplätzen steige stetig und es sei auch wichtig, dass Krankenhaus und Dialyseabteilung besser verbunden werden.

Zweigeschossiger Neubau

Die Planung sieht ein zweistöckiges Gebäude vor, das über einen Zugang auf dem Niveau des Untergeschosses direkt mit dem Krankenhaus verbunden ist. „Wir arbeiten seit 18 Jahren mit dem Klinikum zusammen. Der Bedarf an Dialyseplätzen steigt und in der Luisenstraße ist keine Erweiterung möglich. Wenn wir jetzt nicht am Krankenhaus anbauen können, dann müssen wir irgendwo auf der grünen Wiese bauen“, sagt Hamid Nafisi, der Abteilungsleiter für Bau und Planung der PHV.

Kurze Wege für Patienten

Für die Patienten wäre der Neubau nach Ansicht der Fachleute eine Verbesserung. Wesentlich mehr Platz, barrierefreie Erreichbarkeit und die verbesserte Anbindung an die Stationen des Krankenhauses seien klare Vorteile. Auch über die Parksituation wurde in der Sitzung von den Ausschussmitgliedern diskutiert. 17 Parkplätze sieht der Plan der PHV vor.

Parkplatzsituation überarbeiten

Die Ausschussmitglieder regten an, noch zusätzliche Parkplätze zu schaffen, weil die Parksituation im Wohngebiet schon jetzt angespannt ist. In diesem Zusammenhang berichtete Michael Rimbach, dass auf dem Parkplatzgelände des Krankenhauses Erweiterungen geplant sind, die 20 bis 25 neue Parkplätze schaffen werden, dadurch sieht er bereits eine Entspannung der Lage gegeben.

Claus Wolf (CDU) regte an, den Parkplatz des Krankenhauses zum Teil durch eine zweite Parkebene zu erweitern. „Ein herzliches Dankeschön, wenn man sieht, wie viel in den letzten Jahren hier investiert worden ist, dann sieht man deutlich, dass der Werra-Meißner-Kreis den Standort ausbauen und stärken will. Das Klinikum ist ein wichtiger, wenn nicht sogar der wichtigste Arbeitgeber in Eschwege“, betonte Bürgermeister Alexander Heppe. Die Mitglieder des Ausschusses waren sich einig, dass der Neubau ein weiterer Standortvorteil für Eschwege darstellt.

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