Schüler gestalten Ausstellung zur Reichspogromnacht in Eschwege

(V.li) Marie Stahlhut, Luca Siepmann, David Bücker, Dana Lieberum, Emma Zugowski, Lea Schellhaase, Sarah Meyer und Stina-Lotta Küller haben sich in ihrer Freizeit mit der Pogromnacht in Eschwege beschäftigt und eine Ausstellung erarbeitet. (Auf dem Foto fehlen Adrian Beck und Joshua Lenz, die auch zu der Gruppe gehören).
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(V.li) Marie Stahlhut, Luca Siepmann, David Bücker, Dana Lieberum, Emma Zugowski, Lea Schellhaase, Sarah Meyer und Stina-Lotta Küller haben sich in ihrer Freizeit mit der Pogromnacht in Eschwege beschäftigt und eine Ausstellung erarbeitet. (Auf dem Foto fehlen Adrian Beck und Joshua Lenz, die auch zu der Gruppe gehören).

Schülerinnen und Schüler des Oberstufengymnasiums haben eine Ausstellung zur Reichspogromnacht in Eschwege erarbeitet und stellen sie am Stad aus.

Eschwege. Elf Schülerinnen und Schüler des Oberstufengymnasiums haben in einer Geschichtswerkstatt die Ausstellung zum Thema Reichspogromnacht in Eschwege erarbeitet, die vom 5. bis 7. November in dem leerstehenden Ladenlokal am Stad 11 bis 13 gezeigt wird. Thematisch behandelt werden das jüdische Leben vor dem Holocaust, die Rechtsnormen mit denen die Übergriffe auf jüdische Mitbürger, deren Vertreibung und Ermordung legalisiert wurden, Biografien jüdischer Mitbürger und die historische Einordnung der Pogromnacht.

Ausstellung mitten in der Innenstadt

Mit unterschiedlichen Formen der Darstellung werden die verschiedenen Gesichtspunkte aufgearbeitet. „Es ist unser Ziel, diese Arbeit nicht nur für uns zu machen, wir wollen damit in die Öffentlichkeit gehen. Deshalb gehen wir mitten in die Stadt , so dass man die Ausstellung einfach im Vorbeigehen besuchen kann“, erläutert Ulrike Arnold, die zusammen mit Margret Schulz-Bödicker die Geschichtswerkstatt als Lehrerin begleitet. Die Schüler wollen die Besucher nicht nur über diese Phase der Eschweger Stadtgeschichte informieren, sie wollen auch mit ihnen ins Gespräch kommen. Das Projekt wird von der Bürgerstiftung Werra-Meißner unterstützt. Zu sehen ist die Ausstellung montags bis freitags von 16 bis 18 Uhr und samstags von 10 bis 13 Uhr.

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