Qualitätsausbildung bei den Werraland Werkstätten in Eschwege

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Werraland-Vorstandsvorsitzender Gerd Hoßbach (li.) und Christian Bierschenk, Leiter des Beruflichen Ausbildungszentrums, (re.) überreichten die Zertifikate an (v.li.) Matthias Kaufmann, Horst Hilmes, Christiane Strauß, Peter Hartmann, Constance Henning und Sebastian Germerodt. Im Bild fehlen Uta Grube und Ellen Pirker.

Die Werralandwerkstätten in Eschwege bieten jungen Menschen Ausbildungen mit Qualität.

Eschwege. Das Sozialunternehmen Werraland setzt neue Maßstäbe im Bereich der Ausbildung junger Menschen. Neun Fachkräfte des heimischen Unternehmens haben aktuell die „Rehabilitationspädagogische Zusatzqualifikation“ (ReZA) mit Zertifikat abgeschlossen. „Dadurch bieten wir jungen Menschen eine Qualität in ihrer Ausbildung, die in der Region seinesgleichen sucht“, sagt Werraland-Vorstandsvorsitzender Gerd Hoßbach.

Mit dem im vergangenen Jahr gestarteten Beruflichen Ausbildungszentrum (BAZ) in Eschwege hatte das Unternehmen bereits die Grundlage für die Ausbildung von Jugendlichen mit Lernschwierigkeiten geschaffen. „Das BAZ ist unsere Investition in junge Menschen, die ansonsten keine Chance haben, eine Lehrstelle zu finden“, so Hoßbach.

Gute Ausbildung

Gute Ausbildungsstandards gepaart mit erfahrenem Fachpersonal sind Garant für berufliches Lernen – selbst für Jugendliche mit schlechten Startvoraussetzungen. „Diesen Jugendlichen, die oft schulmüde und lernschwach sind, vermitteln wir wieder den Sinn von Lernen. Sie bekommen von uns jede Unterstützung, um die eigenen Ausbildungsziele zu erreichen“, sagt Christian Bierschenk, Leiter des BAZ. „Mit dem BAZ haben wir unser Sozialunternehmen nochmals breiter aufgestellt. Mit BAZ, Berufsbildungsbereich, Inklusionsfirma WeBeG und außenorientierten Arbeitsplätzen bieten wir jungen Menschen vielfältige Möglichkeiten, je nach individuellen Interessen und Fähigkeiten, die passende Ausbildung und später den Einstieg in die Arbeitswelt zu realisieren“, so Gerd Hoßbach.

Hochqualifiziertes Fachpersonal

Und ein Schlüssel hierfür ist hochqualifiziertes Fachpersonal. Die ReZA-Ausbildung umfasste 360 Stunden pro Absolvent. Vermittelt wurden didaktische und pädagogische Fähigkeiten, um noch gezielter auf die individuellen Bedürfnisse der Jugendlichen mit Lernschwierigkeiten eingehen zu können. „Wir investieren viel Zeit und Geld in unsere Personalentwicklung – damit auch lernschwache Jugendliche im Werra-Meißner-Kreis eine Chance auf berufliche Bildung und berufliche Teilhabe haben“, so Hoßbach.

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